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Ungelöst – Der Mord an Klaus Berninger

17.05.2026 | 14:00

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ungelöst – Der Mord an Klaus Berninger

Klaus Berninger absolvierte zum Zeitpunkt seines Verschwindens eine Bäckerlehre. (Bildquelle: BKA)

Klaus Berninger verschwand am 20. Dezember 1990 spurlos. Drei Tage später wurde seine Leiche in einem Waldgebiet bei Wörth am Main entdeckt.

Heute blicken wir auf einen Fall, der die Ermittler auch mehr als 30 Jahre nach der Tat beschäftigt: den Mord an Klaus Berninger. Der junge Mann verschwindet im Dezember 1990 spurlos, wenige Tage später wird seine Leiche in einem Waldgebiet bei Wörth am Main entdeckt.

Das Verschwinden

Zuletzt wird Klaus Berninger am Abend des 20. Dezember 1990 vor dem Pub „Nachtfalter“ in der Luxburgstraße in Wörth am Main gesehen. Dort verliert sich seine Spur.
Mehrere Aussagen zum weiteren Verlauf des Abends widersprechen sich bis heute. Laut Zeugen soll sich Berninger gegen 17:45 Uhr im Bereich der Odenwaldstraße/Pfarrer-Adam-Haus-Straße aufgehalten haben. Andere Aussagen besagen hingegen, dass er sich zu dieser Zeit durchgehend im Pub befunden habe.
Fest steht: Gegen 18 Uhr trifft sich Klaus Berninger vor dem Lokal mit einer Person aus seinem sozialen Umfeld. Was danach geschieht, ist bis heute ungeklärt.

Die grausame Entdeckung

Am 23. Dezember 1990 wird der Leichnam des jungen Mannes im Waldgebiet „Schneesberg“ nordwestlich von Wörth am Main gefunden.
Die Ermittler gehen davon aus, dass der Fundort zugleich auch der Tatort war. Klaus Berninger starb infolge massiver scharfer Gewalteinwirkung gegen den Hals.

Neue Hinweise Jahrzehnte später

Im Zuge der Wiederaufnahme der Ermittlungen wurden am Tatort weitere Gegenstände entdeckt, die möglicherweise mit dem Verbrechen in Zusammenhang stehen.
Darunter:
  • ein Anhänger mit einem „Waage“-Symbol
  • ein Messer, das 2022 bei einer erneuten Tatortabsuche gefunden wurde
Bis heute konnten weder Herkunft noch mögliche Besitzer eindeutig ermittelt werden.
Klaus Berninger absolvierte zum Zeitpunkt seines Verschwindens eine Bäckerlehre.

Klaus Berninger absolvierte zum Zeitpunkt seines Verschwindens eine Bäckerlehre. (BKA)

Rätselhafte Gegenstände

Zusätzlich beschäftigt die Ermittler der Verbleib mehrerer Gegenstände, die Klaus Berninger kurz vor seinem Tod über einen Versandhandel bestellt hatte.
Die Artikel stammten aus einem Katalog der Firma Schneider. Bis heute fehlt jedoch ein entsprechender Verkaufskatalog aus dem Jahr 1989, weshalb die Gegenstände nie eindeutig rekonstruiert werden konnten.

Ermittlungen dauern an

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hofft weiterhin auf neue Hinweise, insbesondere zu den letzten Stunden von Klaus Berninger, dem aufgefundenen Anhänger und dem Messer.
Zudem fragt die Polizei, ob noch jemand im Besitz eines Schneider-Katalogs aus dem Jahr 1989 ist und diesen der Kriminalpolizei Aschaffenburg zur Verfügung stellen kann.

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