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Vorwürfe gegen die Polizei in Engelsbrand - Ermittlungsverfahren gegen Polizeibeamte nach tödlichem Sturz einer Frau eingestellt

Polizeipräsidium Ludwigsburg

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Vorwürfe gegen die Polizei in Engelsbrand - Ermittlungsverfahren gegen Polizeibeamte nach tödlichem Sturz einer Frau eingestellt
(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei)

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe - Zweigstelle Pforzheim - hat die Ermittlungen gegen zwei Polizeibeamte eines Polizeireviers im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Pforzheim eingestellt, die nach dem tödlichen Sturz einer 90-jährigen Frau am 15. Juli 2020 in Engelsbrand eingeleitet worden waren.

Die Frau war am Morgen von einer Zeitungsausträgerin im Hof ihres Anwesens vor der Eingangstreppe liegend aufgefunden worden. Eine herbeigerufene Streifenbesatzung des Polizeireviers Neuenbürg hatte die 90-Jährige gegen 05:15 Uhr dort leblos vorgefunden.
Die Ermittlungen, mit denen die Kriminalpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg in der Folge beauftragt worden war, richteten sich gegen zwei Beamte eines weiteren Polizeireviers, bei denen die Zeitungsausträgerin ca. zwei bzw. eineinhalb Stunden zuvor angerufen hatte.
Nach dem Ergebnis der Ermittlungen kann ein Fehlverhalten der Beamten und damit ein pflichtwidriges Unterlassen etwaiger Rettungsmaßnahmen nicht festgestellt werden. Im Rahmen der Telefonate bestanden große sprachliche Barrieren, die bei den Gesprächen nicht überbrückt werden konnten.
Das Bestehen einer Notlage und das etwaige Erfordernis eines sofortigen Tätigwerdens waren für die Beamten daher nicht erkennbar und der konkrete Aufenthaltsort der Anruferin war unbekannt.

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