Die Feuerwehr öffnete die einzelnen Gänge des Fuchsbaus. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Wachtberg)
Ein kleiner Hund ist in einem Waldstück bei Wachtberg-Villip (NW) in einem Fuchsbau stecken geblieben. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten das Tier nach einer aufwendigen Rettungsaktion befreien. Der Hund blieb unverletzt.
Hund verschwindet im Wald
Am Nachmittag des 12.03.2026 riss sich ein kleiner Hund in einem Waldstück bei Wachtberg-Villip los und verschwand. Die sofortige Suche der Besitzer blieb zunächst erfolglos.
Daraufhin wurden die Tierretter der Tiersuchhilfe Rhein-Sieg / Oberberg e.V. informiert. Diese suchten mit ihren Hunden das Waldstück ab, konnten den Hund jedoch zunächst nicht finden.

Feuerwehr und Tierretter im Einsatz am Fuchsbau. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Wachtberg)
Spur führt zu Fuchsbau
Am nächsten Tag, dem 13.03.2026, setzten die Tierretter erneut Suchhunde ein. Nach einiger Zeit schlugen die Hunde am Eingang eines alten Fuchsbaus an. Aus dem Bau war zudem ein leises Winseln zu hören.

Mit einer speziellen Kamera konnte der Hund endlich lokalisiert werden. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Wachtberg)
Aufwendige Rettungsaktion
Die Einsatzkräfte versuchten zunächst vorsichtig den Bau zu öffnen, um mögliche Gänge zu finden, in die der Hund verschwunden sein könnte. Da ein Fuchsbau jedoch viele verzweigte Gänge haben kann, blieb die Suche zunächst ohne Erfolg.
Daraufhin wurde ein Tierretter von Tiernotruf.de hinzugezogen, der über spezielle technische Ausrüstung verfügte. Mithilfe einer Kamera wurde der Bau von innen erkundet.
Nach mehreren Versuchen tauchte der Hund schließlich auf den Kamerabildern auf. Es war erkennbar, dass das Tier noch lebte und offenbar unverletzt war.

Am zweiten Tag konnte der Hund endlich aus dem Fuchsbau befreit werden. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Wachtberg)
Die Feuerwehr öffnete daraufhin vorsichtig den entsprechenden Gang und arbeitete sich zu dem Tier vor. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Leine des Hundes im Bau verfangen hatte und er sich deshalb nicht selbst befreien konnte.
Hund wieder bei Besitzern
Nachdem die Leine durchtrennt wurde, konnte der Hund befreit werden. Das Tier wurde anschließend seinen Besitzern übergeben. Der Hund war zwar stark verschmutzt, blieb jedoch augenscheinlich unverletzt.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Dortmund