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Warburg – Autofahrer bei Unfall mit Sattelzug schwer verletzt

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein dunkelblauer Renault steht schräg an der Leitplanke einer Autobahn mit stark beschädigter Windschutzscheibe und Front.
Ein Renault-Fahrer kollidierte auf der A44 mit einem Sattelzug und wurde schwer verletzt. (Bildquelle: Polizei Bielefeld)

Auf der A44 bei Warburg ist ein 35-jähriger Autofahrer schwer verletzt worden. Der Mann fuhr mit seinem Renault auf das Heck eines Sattelzugs auf. Nach eigenen Angaben hatte er vor dem Unfall bereits Müdigkeitserscheinungen bemerkt.

Auf der Autobahn 44 zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau hat sich am Mittwochmorgen (17. Juni 2026) ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.
Ein 35-jähriger Autofahrer aus dem Kreis Gütersloh wurde dabei schwer verletzt.

Renault fährt auf Sattelzug auf

Nach Angaben der Polizei war der Mann gegen 7.50 Uhr mit einem Renault Laguna auf der A44 in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs.
Während der Fahrt auf dem mittleren Fahrstreifen kam das Fahrzeug nach rechts ab und prallte mit der Front gegen den Unterfahrschutz sowie einen Staukasten eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelaufliegers.
Der 57-jährige Fahrer des bulgarischen Sattelzugs blieb unverletzt.

Verdacht auf Übermüdung

Der schwer verletzte Renault-Fahrer wurde durch Rettungskräfte zunächst vor Ort versorgt und anschließend in ein Krankenhaus nach Marsberg gebracht.
Im weiteren Verlauf gab der Mann an, während der Fahrt bereits Müdigkeit verspürt zu haben. Nach seinen Angaben hatte er bei einer Pause sogar einen Kaffee getrunken.
Die Polizei prüft deshalb den Verdacht einer Straßenverkehrsgefährdung infolge körperlicher Mängel.
Der Renault wurde bei dem Unfall so schwer beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste.
Während der Unfallaufnahme blieb der rechte Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr wurde über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Gegen 9.20 Uhr konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden.
Den entstandenen Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf rund 35.000 Euro.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Bielefeld

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