Warnemünde – Fahndung nach unterlassener Hilfeleistung bei Suizid
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Nach einem tödlichen Vorfall am S-Bahnhof Warnemünde sucht die Kriminalpolizei Rostock zwei bislang unbekannte Personen. Sie sollen eine Frau in einer Notsituation beobachtet haben, ohne Hilfe zu leisten.
Die Kriminalpolizeiinspektion Rostock fahndet mit Bildern nach zwei bislang unbekannten Personen, die im Zusammenhang mit einem tödlichen Vorfall am S-Bahnhof Warnemünde als wichtige Tatverdächtige wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung gesucht werden.
Nach bisherigen Ermittlungen hielten sich die Gesuchten am 7. Mai 2026 gegen 12:20 Uhr auf Bahnsteig 2 des S-Bahnhofs Warnemünde auf. Dort sollen sie beobachtet haben, wie sich eine Frau in suizidaler Absicht unter eine am Bahnsteig stehende S-Bahn begab und sich auf das Gleisbett legte.
Anschließend verließen die beiden Personen den Bahnhof, ohne die erforderliche Hilfe zu leisten oder Einsatzkräfte zu verständigen. Wenige Minuten später setzte sich die S-Bahn in Bewegung.
Die Frau verstarb infolge des Geschehens.
Die Gesuchten werden wie folgt beschrieben:
Gesuchte Frau:- dunkle Bekleidung
- schwarze Adidas-Jacke
- schwarze Weste
- Schal in Rot-Lila-Tönen
- auffällige hellbraune Umhängetasche
- mittellange, wellige grau-braune Haare
- helle Jeanshose
- Jeansjacke
- lila-weiß karierter Schal
- dunkler Rucksack
- kurze graue Haare
- Brille
Wer die abgebildeten Personen kennt oder Angaben zu ihrer Identität oder ihrem Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916-1616 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Rostock / Kriminalpolizeiinspektion Rostock