Warnemünde – Paar nach unterlassener Hilfeleistung identifiziert
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Die Polizei hat die Öffentlichkeitsfahndung nach zwei Personen im Zusammenhang mit einem tödlichen Bahnunfall in Warnemünde aufgehoben. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung konnten beide identifiziert werden. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung dauern an.
Die Öffentlichkeitsfahndung nach zwei Personen im Zusammenhang mit dem tödlichen Bahnunfall am 7. Mai 2026 am S-Bahnhof Warnemünde ist beendet.
Wie das Polizeipräsidium Rostock mitteilte, konnten die beiden nach der Veröffentlichung der Fahndung aufgrund zahlreicher Hinweise aus der Bevölkerung identifiziert werden. Die Fahndung wurde deshalb aufgehoben.
Die Ermittlungen gegen die beiden identifizierten Personen wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung dauern weiter an.
Der Vorfall ereignete am 7. Mai am Bahnsteig des S-Bahnhofs Warnemünde. Die Frau legte sich demnach in suizidaler Absicht auf die Gleise und wurde wenig später von einer einfahrenden S-Bahn erfasst. Die beiden nun identifizierten Personen sollen den Notruf nicht gewählt und auch kein Bahnpersonal informiert haben.
Ein Rechtsanwalt, der die beiden identifizierten Personen vertritt, meldete sich nach Veröffentlichung der Fahndung bei den Ermittlungsbehörden.
Weitere Angaben zur Identität oder Herkunft der Betroffenen machte die Polizei nicht.