Weiden i.d.OPF – Frau greift Bundespolizisten im Zug an
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Symbolbild (Bildquelle: Bundespolizeidirektion München)
Am Bahnhof Weiden (BY) hat eine 25-jährige Frau am 04.03.2026 Bundespolizisten tätlich angegriffen. Zuvor war sie ohne gültigen Fahrschein im Zug unterwegs gewesen und hatte sich geweigert, ihre Personalien anzugeben. Gegen sie wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Am Mittwochnachmittag (04. März) reiste eine 25-jährige Deutsche mit dem Zug aus Hof Richtung Weiden. Während der Fahrt wollte ein Zugbegleiter die Frau auf einen gültigen Fahrschein überprüfen.
Die Frau war jedoch weder gewillt, ein gültiges Ticket vorzuzeigen, noch gab sie ihre Personalien preis. Deswegen bat der Zugbegleiter die Bundespolizei in Weiden um Unterstützung.
Nach der Ankunft des Zuges am Bahnhof Weiden weigerte sich die vermeintliche Schwarzfahrerin auch gegenüber den Beamten, sich auszuweisen und den Zug freiwillig zu verlassen. Nachdem die Aufforderungen mehrfach erfolglos geblieben waren, entschieden sich die Polizisten, die Frau aus dem Zug zu bringen.
Dabei schlug sie mit den Fäusten und Füßen um sich und stemmte sich, jedoch vergeblich, gegen das Verbringen zur Dienststelle. Auf dem Weg dorthin beleidigte sie die Beamten und spuckte einem Bundespolizisten vor die Füße.
Nachdem sich die Frau dann auf der Dienststelle etwas beruhigt hatte, war sie auch schließlich bereit ihre Personalien anzugeben.
Bei der Überprüfung der Frau im Fahndungssystem stellten die Beamten schnell fest, dass sie kein unbeschriebenes Blatt ist. Sowohl die Staatsanwaltschaft Weiden als auch das Landgericht Bamberg hatten Interesse an ihrem Aufenthaltsort.
Die Bundespolizisten leiteten gegen die Frau Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollzugsbeamte, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen ein. Sie durfte ihre Reise fortsetzen. Alle Beteiligten blieben unverletzt.
Quelle der Polizeinachricht: Bundespolizeidirektion München