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Wetter – Steilhang an Bahnstrecke gerät in Brand

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Feuerwehrmann mit Helm und Schutzkleidung sichert ein Seil an einer Brücke in der Nacht. Im Hintergrund sind Bäume und einige Lichter sichtbar.
Über eine Steckleiter gelangten die Einsatzkräfte hinunter zur Bahnstrecke. (Bildquelle: Feuerwehr Wetter (Ruhr))

In Wetter (Ruhr) ist ein schwer zugänglicher Steilhang unter einer Fußgängerbrücke in Brand geraten. Für die Löscharbeiten musste die Bahnstrecke gesperrt werden. Die Feuerwehr kontrollierte das Gelände anschließend zusätzlich mit einer Drohne auf mögliche Glutnester.

Die Löscheinheit Alt-Wetter wurde am Abend um 20:31 Uhr zu einer unklaren Rauchentwicklung an der Fußgängerbrücke in der Friedrichstraße alarmiert. Die Anruferin hatte eine starke Rauchentwicklung unter der Brücke wahrgenommen und richtigerweise den Notruf verständigt.
Eine Straße ist von dichtem Rauch eingehüllt, während Straßenlaternen die Szene bei Nacht erhellen. Ein Geländer verläuft entlang der Straße.
Der schwer zugängliche Steilhang unter der Fußgängerbrücke stand in Flammen. (Bildquelle: Feuerwehr Wetter (Ruhr))
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte festgestellt werden, dass ein Steilhang unter der Brücke in Brand stand. Da zunächst die erforderliche Bahnstreckensperrung abgewartet werden musste, wurde ein Löschangriff in Bereitstellung aufgebaut.
Da die Einsatzstelle aufgrund des komplett zugewachsenen Grünstreifens entlang der Bahnlinie nur schwer zu erreichen war, wurde eine Steckleiter in Stellung gebracht, über welche die Angriffstrupps nach der erfolgten Streckensperrung den Weg nach unten antreten konnten. Dieses Vorgehen erfolgte unter größter Vorsicht, da aufgrund des Bewuchses teilweise Kanten nicht ersichtlich waren.
Ein Feuerwehrmann ist dabei, ein Feuer an einer bewachsenen Böschung bei Nacht mit Wasser zu löschen. Rauch und Flammen sind sichtbar.
Zwei Atemschutztrupps bekämpften den Brand mit mehreren D-Rohren. (Bildquelle: Feuerwehr Wetter (Ruhr))

Zwei Atemschutztrupps übernehmen Brandbekämpfung

In Absprache mit der Polizei wurde an einem Schrebergarten an der Friedrichstraße ein Vorhängeschloss gewaltsam geöffnet, um von dort ebenfalls auf die Bahngleise gelangen zu können. Die Brandbekämpfung wurde durch zwei Trupps unter Atemschutz mit D-Rohren durchgeführt. Notwendiges Material sowie Beleuchtungsmittel wurden im Vorfeld mittels Feuerwehrleine herabgelassen.
Nach der Brandbekämpfung wurde die Fläche zunächst großflächig eingeschlämmt und anschließend mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Aufgrund der schwierigen Erreichbarkeit der Fläche wurde diese zusätzlich über die Drohne des Ennepe-Ruhr-Kreises kontrolliert.
Zwei Personen in orangefarbenen Westen mit der Aufschrift 'Feuerwehr EN-Kreis Drohneneinheit' stehen nachts an einem Geländer. Der Hintergrund ist dunkel.
Eine Drohne kontrollierte den Steilhang nach den Löscharbeiten auf Glutnester. (Bildquelle: Feuerwehr Wetter (Ruhr))
Für die Versorgung mit neuen Atemschutzgeräten war die Bereitschaft der Kreisfeuerwehrzentrale mit einem Fahrzeug vor Ort. Nach rund zweieinhalb Stunden waren die Löschmaßnahmen beendet und alle Personen sowie Materialien wieder von der Bahnstrecke entfernt, sodass diese wieder freigegeben werden konnte.
Der Einsatz der Feuerwehr war nach den anschließenden Aufräumarbeiten nach gut 3,5 Stunden beendet. Die Polizei sowie die Bundespolizei waren vor Ort.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Wetter (Ruhr)

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