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Würzburg – Zoll stoppt ungekühlten Transport von Tiefkühlware

27.02.2026 | 09:12

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Würzburg – Zoll stoppt ungekühlten Transport von Tiefkühlware

Die Lebensmittel waren für ein Bistro in der Region Nürnberg bestimmt. (Bildquelle: Hauptzollamt Schweinfurt)

Am 26.02.2026 kontrollierte der Zoll an der Raststätte Würzburg-Süd (BY) einen Pkw mit rumänischer Zulassung. Rund 70 Kilogramm leicht verderbliche Lebensmittel, darunter Tiefkühlpizzen und Arancini, wurden ungekühlt transportiert. Die Ware sollte gewerblich weiterverkauft werden und wurde vernichtet.

Am 26.02.2026 kontrollierten Einsatzkräfte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Schweinfurt an der Autobahnraststätte Würzburg-Süd (A3) einen Lebensmitteltransport. Knapp 70 Kilogramm leicht verderbliche Ware wurden ohne jegliche Kühlung in einem Pkw mit rumänischer Zulassung transportiert.
Bei der Kontrolle des Fahrzeugs entdeckten die Zöllner im Kofferraum unter anderem Tiefkühlpizzen und Arancini, deren Kühlkette bereits massiv unterbrochen war.
Würzburg – Zoll stoppt ungekühlten Transport von Tiefkühlware

Diese Tiefkühlpizzen wurde ohne jegliche Kühlung transportiert. (Bildquelle: Hauptzollamt Schweinfurt)

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass die Lebensmittel in Würzburg von einem Kurier übernommen wurden und für den gewerblichen Weiterverkauf in einem Bistro in der Region Nürnberg bestimmt waren.
Aufgrund des Verdachts eines Verstoßes gegen das Lebensmittelrecht wurde umgehend der Fachbereich Verbraucherschutz / Veterinärwesen / Lebensmittelüberwachung der Stadt Würzburg hinzugezogen.
Würzburg – Zoll stoppt ungekühlten Transport von Tiefkühlware

Die Pizzen und Arancini wurden beschlagnahmt und vernichtet. (Bildquelle: Hauptzollamt Schweinfurt)

Die Experten der Stadt Würzburg ordneten eine sofortige Vernichtung der gesamten Ladung an. Gegen die Verantwortlichen wurde ein entsprechendes Verfahren eingeleitet; sie müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen und mit Bußgeldern rechnen.
"Verdorbene Lebensmittel im gewerblichen Verkauf sind kein Kavaliersdelikt. Unser Eingreifen hat hier eine konkrete Gesundheitsgefahr für die Verbraucher verhindert", erklärt Benedikt Danz, Sprecher beim Hauptzollamt Schweinfurt.
Quelle der Polizeinachricht: Hauptzollamt Schweinfurt

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