Wuppertal – Zoll lässt 40 Tonnen belasteten Reis vernichten
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Der Zoll in Wuppertal musste 40 Tonnen Reis wegen Belastung entsorgen. (Bildquelle: Hauptzollamt Düsseldorf)
Der Zoll in Wuppertal (NW) hat mehr als 40 Tonnen belasteten Basmati-Reis vernichten lassen. Die Ware war nach Untersuchungen nicht für den Verzehr geeignet.
Das der Zoll mitunter potentiell gefährliche Lebensmittel vernichten lassen muss, kommt leider häufiger vor. Aber dass direkt 40 Tonnen auf einen Schlag entsorgt werden, ist die Ausnahme.
So geschehen beim Hauptzollamt Düsseldorf, Zollamt Wuppertal, am 23.04.2026. Dort prüften die Zöllnerinnen und Zöllner eine ganze LKW-Ladung Basmati-Reis, der für einen Supermarkt in Wuppertal vorgesehen war.
Zunächst wurde der Reis genauer in Augenschein genommen, da der Verdacht bestand, dass dieser mit Schimmelsporen belastet sein könnte.
Bei der sogenannten Beschau wurde durch den Zoll eine Probe gezogen und an die zuständige Lebensmittelüberwachungsbehörde übersandt. Diese stellte fest, dass der Reis zwar nicht mit Schimmel, dafür aber mit Mineralölen belastet war. Diese können beim Herstellungsprozess oder durch die Verpackung in den Reis gelangen und ihn für den menschlichen Verzehr ungeeignet und sogar schädlich machen.
Das Zollamt Wuppertal nahm die Sendung daraufhin bis zur Vernichtung in Verwahrung. Diese fand am 23.04.2026 durch Verbrennung bei der AWG in Wuppertal statt.
„Es ist zwar nicht schön, wenn Lebensmittel vernichtet werden müssen, aber wenn sie gefährlich für den Menschen sind, führt leider kein Weg daran vorbei“, so Fabian Pflanz, Pressesprecher des Hauptzollamtes Düsseldorf.