«XY gelöst» – Spektakuläre Mordfälle beschäftigen die Ermittler
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Ein brutaler Mord an einer 21-Jährigen bleibt mehr als zwei Jahrzehnte ungeklärt, in einem anderen Fall wird eine Frauenleiche in einem halb vergrabenen Rollkoffer entdeckt. Am Mittwoch, 16. September 2026, zeigt das ZDF ab 20.15 Uhr zwei neue Folgen der True-Crime-Reihe «XY gelöst».
Wenn ein Mord geschieht, beginnt für die Ermittler die Suche nach dem Täter. Doch manchmal führen weder Zeugenaussagen noch gesicherte Spuren zum entscheidenden Durchbruch. In «XY gelöst» rekonstruiert Moderator Sven Voss gemeinsam mit Ermittlern, Experten und Beteiligten, wie solche zunächst festgefahrenen Kriminalfälle doch noch aufgeklärt werden konnten.
Am 16. September stehen zwei Fälle im Mittelpunkt, bei denen die Ermittler vor besonderen Herausforderungen standen.
«Stumm vor Angst»: Mord an 21-Jähriger bleibt 22 Jahre ungeklärt
Eine 21 Jahre alte Frau lebt in einer kleinen Gemeinde und geht wie so oft am Abend spazieren. Doch von diesem Spaziergang kehrt sie nicht lebend zurück. Die junge Frau wird auf brutale Weise ermordet, die Ermittler vermuten ein sexuelles Motiv.
Der Fall wirft von Beginn an Fragen auf. Wem ist die 21-Jährige in jener Nacht begegnet? Und weshalb finden sich an ihrer Leiche keine Abwehrspuren?
Ein junger Mordermittler übernimmt die Ermittlungen. Zeugen werden befragt und Spuren gesichert, doch der entscheidende Hinweis bleibt aus. Der Mord entwickelt sich zu einem Cold Case.
Erst 22 Jahre nach der Tat kommt plötzlich wieder Bewegung in die Ermittlungen: Ein unerwarteter Anruf bringt die Kriminalpolizei auf eine neue Spur.
In «XY gelöst» kommen unter anderem die damals zuständigen Polizeibeamten und der Staatsanwalt zu Wort. Sie berichten von Rückschlägen bei der Suche nach dem Täter und von einer aussergewöhnlichen Massnahme, die später eine entscheidende Rolle vor Gericht spielen sollte.
«Die Tote im Rollkoffer»: Ein Zuschauerhinweis bringt die Wende
Auch der zweite Fall beginnt mit einem grausigen Fund. Ein Spaziergänger entdeckt einen halb vergrabenen Rollkoffer. Darin befindet sich die Leiche einer Frau (wir berichteten).
Doch die Polizei steht zunächst vor einem grundlegenden Problem: Niemand weiss, wer die Tote ist. Eine passende Vermisstenanzeige gibt es nicht.
Um die Identität der Frau zu klären, wenden sich die Ermittler schliesslich an die ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY… Ungelöst». Der Schritt zahlt sich aus: Nach der Ausstrahlung meldet sich ein Hinweisgeber. Sein Anruf bringt die Ermittlungen entscheidend voran und die Polizei kann herausfinden, wer die Tote ist.
Gelöst ist der Mord damit allerdings noch lange nicht.
Die Ermittlungen nehmen ungewöhnliche Wendungen und führen unter anderem zu tagelangen Observationen. Später stellt sich zudem eine entscheidende Frage: Hat der Täter die Frau tatsächlich so getötet, wie er es gegenüber der Polizei schilderte – oder lief die Tat ganz anders ab?
Moderator Sven Voss zeichnet gemeinsam mit den damaligen Ermittlern nach, wie die Kriminalpolizei schliesslich der Wahrheit näherkam.
«XY gelöst» am 16. September im ZDF
Die beiden neuen Folgen von «XY gelöst» werden am Mittwoch, 16. September 2026, ab 20.15 Uhr als Doppelfolge im ZDF ausgestrahlt. Sven Voss führt durch die Sendung und beleuchtet dabei insbesondere die entscheidenden Wendepunkte der Ermittlungen.