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Zempin – Ein Toter und zwei lebensgefährlich Verletzte bei Unfall

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Der Beifahrer auf dem Rücksitz starb noch an der Unfallstelle.
Überschlagener Pkw liegt auf dem Dach neben Bahngleisen. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Seebad Zempin)

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B111 bei Lüttenort ist ein 22-jähriger Mann ums Leben gekommen. Der Fahrer und eine Beifahrerin wurden lebensgefährlich verletzt. Die Bundesstraße und die Bahnstrecke der Usedomer Bäderbahn waren stundenlang gesperrt.

Am 07.06.2026 gegen 18:35 Uhr ereignete sich auf der B111 zwischen Zempin und Koserow, Höhe Lüttenort, ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person tödlich verunglückte und zwei weitere Personen lebensbedrohliche Verletzungen erlitten.
Nach derzeitigen Ermittlungsstand befuhr der mit drei polnischen Staatsbürgern besetzte Pkw Renault die B111 aus Zempin kommend in Fahrtrichtung Ückeritz.
Nach Beendigung eines Überholvorgangs auf Höhe Lüttenort verlor der 40-jährige Fahrzeugführer die Kontrolle über den Renault und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich und kam im Straßengraben zwischen der B111 und der dortigen Bahnstrecke zum Stillstand.
Durch den Verkehrsunfall wurden sowohl der Fahrzeugführer als auch seine 22-jährige Beifahrerin lebensbedrohlich verletzt.
Ein rot-weißer Rettungshubschrauber steht auf einer Wiese neben einer bewaldeten Straße, bereit für einen Einsatz.
Fahrer und Beifahrerin wurden lebensgefährlich verletzt ins Krankenhaus geflogen. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Seebad Zempin)
Ein 22-jähriger Mitfahrer, welcher sich zum Unfallzeitpunkt auf der Rücksitzbank des Pkw befand, erlitt durch den Unfall so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.
Die verletzten Personen wurden durch Rettungskräfte am Unfallort erstversorgt und im Anschluss mit Rettungswagen in das Klinikum Greifswald verbracht.
Die B111 und die Bahnstrecke der Usedomer Bäderbahn mussten für etwa vier Stunden gesperrt werden.
Die vor Ort befindlichen Angehörigen wurden durch einen Seelsorger betreut.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Stralsund wurde ein Mitarbeiter der DEKRA zur Ermittlung der Unfallursache hinzugezogen. Am Renault entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro. Das Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst geborgen.
Es wurden Ermittlungen zur Unfallursache sowie wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Neben drei Funkstreifenwagen der Polizei befanden sich drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungshubschrauber sowie 21 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Zempin und Koserow im Einsatz.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Neubrandenburg

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