A30 Löhne – Abgelenkte Fahrerin nach Unfall schwer verletzt
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Bei einem schweren Unfall an der A30-Anschlussstelle Gohfeld in Löhne hat sich eine 42-jährige Autofahrerin mehrfach überschlagen. Die Frau wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Im Grünstreifen entdeckte die Polizei ihr eingeschaltetes Handy, auf dem noch eine Fernsehserie lief.
Eine 42-jährige Autofahrerin ist am frühen Sonntagmorgen, 1. November 2026, bei einem Verkehrsunfall in Löhne-Gohfeld im Kreis Herford schwer verletzt worden. Ihr Seat Ibiza überschlug sich mehrfach.
Der Unfall ereignete sich gegen 3.30 Uhr auf der Landesstraße 777 im Bereich der Auffahrt zur Autobahn 30 in Richtung Hannover.
Seat prallt gegen Autobahnwegweiser
Die 42-Jährige aus Löhne war von Bad Oeynhausen kommend in Richtung A30 unterwegs. Im Verzögerungsbereich der Anschlussstelle Gohfeld fuhr sie aus bislang ungeklärter Ursache auf die abgesenkte Schutzplanke.
Anschließend prallte ihr Wagen gegen einen Autobahnwegweiser und überschlug sich mehrfach im Grünstreifen.
Der Seat kam schließlich entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung wieder auf der Fahrbahn zum Stillstand.
Die Fahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von Rettungskräften befreit werden. Nach der Erstversorgung brachten sie die Schwerverletzte in ein Krankenhaus.
Eingeschaltetes Handy liegt im Grünstreifen
Durch die Wucht des Unfalls wurden zahlreiche Gegenstände aus dem Auto geschleudert und im angrenzenden Grünstreifen verteilt.
Darunter befand sich auch das eingeschaltete Mobiltelefon der 42-Jährigen. Als die Polizisten das Gerät fanden, lief darauf noch eine Serie aus einer Fernseh-Mediathek.
Fahrerin räumt Alkoholkonsum ein
Noch an der Unfallstelle erklärte die 42-Jährige gegenüber den Polizeibeamten, vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert zu haben.
Im Krankenhaus entnahm ihr ein Arzt deshalb eine Blutprobe.
Die Polizei stellte den Führerschein und das Mobiltelefon der Frau sicher. Auch der beschädigte Seat wurde sichergestellt und von einem Abschleppunternehmen abtransportiert.
Den entstandenen Sachschaden schätzen die Ermittler auf rund 12.500 Euro.
Gegen die Autofahrerin wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die genaue Unfallursache wird weiterhin untersucht.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Bielefeld