Die Polizei sucht diesem Mann, der im Verdacht steht, in einen großen Kokainschmuggel verwickelt zu sein. (Bildquelle: Zollfahndungsamt Frankfurt am Main)
Nach dem Fund von mehr als 520 Kilogramm Kokain in einer Bananenlieferung fahnden die Ermittlungsbehörden öffentlich nach einem mutmaßlichen Hauptverdächtigen. Der Mann soll sich möglicherweise in Deutschland, Belgien oder Frankreich aufhalten.
Die Staatsanwaltschaft Köln, das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main und das Polizeipräsidium Frankfurt am Main bitten im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung um Hinweise zu einem mutmaßlichen Drogenschmuggler.
Am 04.01.2024 beschlagnahmten Zollbehörden im Hamburger Hafen eine Sendung mit Bananen aus Ecuador, in der sich mehr als 520 Kilogramm Kokain befanden.
Nach umfangreichen Ermittlungen wurden in Köln zwischenzeitlich fünf Personen wegen ihrer Tatbeteiligung zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.
Der mutmaßliche Hauptverdächtige befindet sich jedoch weiterhin auf der Flucht.
Zollbeamte und Spürhunde am Flughafen Frankfurt sichern 2025 Drogen im Wert von 190 Millionen Euro. (Bildquelle: Hauptzollamt Frankfurt am Main)
Bei dem Gesuchten handelt es sich nach bisherigen Erkenntnissen um einen türkischen Staatsangehörigen, der sich Ihsan USUN nennt. Ob es sich dabei um seinen tatsächlichen Namen handelt, ist bislang unklar.
Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der Mann derzeit möglicherweise in Deutschland, Belgien oder Frankreich aufhält.
Der Fall wird am 03.06.2026 in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY... Ungelöst“ vorgestellt.
Die Ermittlungsbehörden fragen:
- Wer kann Angaben zur Identität der abgebildeten Person machen?
- Wer kann Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben?
- Wer kann sonstige sachdienliche Angaben machen?
Hinweise nimmt das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main sowie jede Polizeidienststelle entgegen.
Quelle der Polizeinachricht: Hauptzollamt Frankfurt am Main