In Berlin brannten in der Nacht eine Baustelle und ein Teil eines Umspannwerks. Die Anlage wurde beschädigt, die Stromversorgung blieb jedoch unbeeinträchtigt. Die Kriminalpolizei prüft, ob eine Straftat oder ein technischer Defekt die Ursache war.
Gegen 02:40 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr in die Bissingzeile in Berlin alarmiert. Dort brannten eine Baustelle und ein Teil des Umspannwerks, die durch das Feuer beschädigt wurden.
Die Berliner Feuerwehr war um 02:41 Uhr alarmiert worden. Zur Brandbekämpfung setzte sie zwei C-Rohre und sechs Einsatzkräfte unter Atemschutz ein.
Insgesamt war die Feuerwehr mit 54 Kräften rund fünf Stunden im Einsatz. Eingesetzt wurden sechs Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeuge, darunter ein Fahrzeug der Lehrfeuerwache, zwei Drehleitern, zwei Rettungswagen, vier Sonderfahrzeuge und vier Führungsdienste.
Neben der Feuerwehr waren die Polizei Berlin, der Energieversorger und der Pressedienst der Berliner Feuerwehr vor Ort.
Die Stromversorgung ist nach Angaben der Einsatzkräfte aktuell nicht beeinträchtigt.
Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 2 ermittelt vor Ort gemeinsam mit dem Betreiber zur Brandursache. Dabei wird geprüft, ob dem Feuer eine Straftat oder ein technischer Defekt zugrunde liegt.