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Berlin – Elf Verletzte nach Großbrand in Wohnhaus

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Feuerwehrleute stehen auf einer Drehleiter, um einen Brand in einem Mehrfamilienhaus zu löschen. Rauch steigt auf.
Rund 165 Einsatzkräfte bekämpften den Großbrand in Biesdorf. (Bildquelle: Feuerwehr Berlin)

In einem viergeschossigen Wohngebäude für pflegebedürftige Menschen in Berlin-Biesdorf ist ein Feuer von einer Wohnung großflächig auf den Dachstuhl übergegriffen. Zehn Menschen wurden leicht und eine Person schwer verletzt.

Am 11. August 2026 wurde der Leitstelle der Berliner Feuerwehr durch eine Vielzahl von Notrufen ein Brand in einem viergeschossigen Wohngebäude in der Arno-Phillipsthal-Straße im Ortsteil Biesdorf gemeldet.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte der Brand in einer Wohnung bereits großflächig auf den Dachstuhl des Gebäudes übergegriffen.
Die Feuerwehr leitete die Brandbekämpfung mit mehreren Strahlrohren im Innen- und Außenangriff ein. Dabei kamen auch mehrere Drehleitern zum Einsatz. Die Einsatzkräfte konnten den Brand auf den betroffenen Brandabschnitt begrenzen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindern.
Da es sich bei dem Gebäude um ein Wohnhaus mit pflegebedürftigen Menschen handelt, löste die Feuerwehr vorsorglich das MANV-Modul für einen Massenanfall von Verletzten aus. Der Einsatz wurde unter dem Stichwort „Brand 12 + MANV“ geführt.
Nach der Sichtung aller Bewohner betreute der Rettungsdienst insgesamt elf Verletzte. Zehn Personen erlitten leichte Verletzungen, eine weitere Person wurde schwer verletzt. Vier Betroffene mussten zur weiteren medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht werden.
Die unverletzten Bewohner wurden durch eine Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes betreut. Dafür standen Busse der Berliner Verkehrsbetriebe zur Verfügung. Zusätzlich war ein Team der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) vor Ort, um Bewohner psychologisch zu betreuen.
Insgesamt waren rund 165 Einsatzkräfte beteiligt. Eingesetzt wurden 18 Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeuge, teilweise mit geminderter Besatzung. Darunter befanden sich vier Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr und zwei Fahrzeuge der Lehrfeuerwachen.
Darüber hinaus waren drei Drehleitern, zehn Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungshubschrauber, 14 Sonderfahrzeuge, sieben Führungsdienste, die Drohnenstaffel sowie der Pressedienst im Einsatz.
Um während des Großeinsatzes den Grundschutz im Stadtgebiet sicherzustellen, wurden acht Freiwillige Feuerwehren alarmiert, die umliegende Feuerwachen besetzten.
Vor Ort waren außerdem der Landesbranddirektor, die Bezirksstadträtin für Soziales und Bürgerdienste, Schutz- und Kriminalpolizei, die Betriebsaufsicht der Berliner Verkehrsbetriebe, Energieversorger, die Wasserbetriebe sowie Medienvertretende.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Berlin

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