Berlin – Fußgängerin nach Unfall mit Straßenbahn in Lebensgefahr
Redaktion Polizeiticker Deutschland
In Berlin-Adlershof ist eine Fußgängerin an einer Straßenbahnhaltestelle von einer einfahrenden Tram erfasst und unter dem Fahrzeug eingeklemmt worden. Einsatzkräfte befreiten die lebensgefährlich Verletzte mit Unterstützung eines BVG-Krans. Anschließend wurde sie in ein Krankenhaus gebracht.
Fußgängerin von Straßenbahn erfasst
Am Donnerstag (26.06.2026) kam es an der Straßenbahnhaltestelle Walther-Nernst-Straße an der Rudower Chaussee in Berlin-Adlershof zu einem Verkehrsunfall zwischen einer einfahrenden Straßenbahn und einer Fußgängerin.
Dabei wurde die Frau unter der Straßenbahn eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt.
Aufwendige Rettung unter der Straßenbahn
Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde die Unfallstelle zunächst abgesichert und die medizinische Erstversorgung der eingeklemmten Frau eingeleitet.
Gemeinsam mit dem Havariedienst der BVG befreite die Feuerwehr die Verletzte. Hierfür kam auch ein mobiler Kran der BVG zum Einsatz, mit dem die Straßenbahn angehoben wurde.
Mit Unterstützung des Technischen Dienstes der Berliner Feuerwehr wurde die Straßenbahn zusätzlich gegen ein Absacken gesichert, damit alle Einsatzkräfte sicher arbeiten konnten.
Blutkonserven per Rettungshubschrauber
Nach der Befreiung erfolgten die notärztliche Versorgung und der Transport der lebensgefährlich verletzten Frau in ein Krankenhaus.
Ein speziell zur Versorgung von Schwerstverletzten ausgestatteter Rettungshubschrauber wurde nachalarmiert und brachte Blutkonserven zur Einsatzstelle.
Fahrer und Zeuge betreut
Der Fahrer der Straßenbahn stand unter dem Eindruck des Unfalls und wurde zunächst durch Einsatzkräfte betreut, bevor er an Kollegen der BVG übergeben wurde.
Auch ein weiterer betroffener Zeuge wurde durch die Feuerwehr betreut und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
44 Einsatzkräfte vor Ort
Insgesamt waren 44 Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr rund eine Stunde im Einsatz, darunter Spezialkräfte des Technischen Dienstes.
Zum Einsatz kamen vier Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeuge, drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungshubschrauber, vier Sonderfahrzeuge sowie drei Führungsdienste mit Organisatorischem Leiter Rettungsdienst und Leitendem Notarzt.
Nach Abschluss aller feuerwehrtechnischen und rettungsdienstlichen Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen hat.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Berlin