Die geschwächten Schwäne waren im Eis eingefroren. (Bildquelle: KreuzbergfürAlle)
Im Berliner Landwehrkanal sind mehrere Schwäne im Eis verendet. Die Situation hat bei Anwohnerinnen und Anwohnern große Betroffenheit ausgelöst.
Im Landwehrkanal in Berlin sind in den vergangenen Tagen mehrere Schwäne qualvoll verendet.
Die Tiere waren im Eis eingeschlossen, erschöpft und konnten sich nicht mehr befreien.
Mindestens sieben Schwäne kamen auf diese Weise ums Leben. Die Kadaver wurden zwischen der Baerwaldbrücke und dem Alten Zollhaus entdeckt.
Anwohnerinnen und Anwohner zeigen sich entsetzt über die Situation. Teilweise lagen die Tiere mit im Eis festgefrorenen Hälsen, einige Kadaver waren bereits verschneit oder von Tieren angenagt.

Diese Wetterverhältnisse stellen für die Tiere eine Gefahr dar. (Bildquelle: KreuzbergfürAlle)
Vertreter der Anwohnergruppe «Kreuzberg Für Alle» wiesen darauf hin, dass angesichts der seit Wochen anhaltenden Kälte präventive Massnahmen zum Schutz der Tiere möglich gewesen wären.
Schwäne kommen in der Regel gut durch den Winter. Bei lang anhaltendem Frost sind jedoch kranke oder verletzte Tiere gefährdet, im Eis festzufrieren.
In solchen Ausnahmefällen seien sie auf menschliche Hilfe angewiesen. Die Polizei empfiehlt, bei entsprechenden Beobachtungen umgehend die Feuerwehr oder spezialisierte Wildvogelstellen zu kontaktieren.
Quelle: Verein KeuzbergfürAlle / Redaktion