Berlin – Versuchter Mord durch Brandstiftung an Zelt
Berlin – Versuchter Mord durch Brandstiftung an Zelt
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Der Mann flüchtete nach der Tat mit einem Fahrrad. (Bildquelle: Polizei Berlin)
Ein bislang unbekannter Täter setzte am 6. Dezember 2025 in Berlin-Nikolassee ein Zelt in Brand, in dem ein schlafender Obdachloser lag. Das Opfer konnte sich retten, der Täter flüchtete mit dem Fahrrad. Die Polizei bittet um Hinweise und lobt eine Belohnung aus.
Am Samstagabend, dem 6. Dezember 2025, kam es in Berlin-Nikolassee (Bezirk Steglitz-Zehlendorf) zu einem versuchten Tötungsdelikt.
Gegen 19:15 Uhr wurde auf einem Parkplatz am Badeweg 1 das Zelt eines Obdachlosen in Brand gesetzt.
Der Bewohner, der sich zum Zeitpunkt der Tat schlafend im Inneren befand, konnte sich rechtzeitig befreien, bevor das Zelt vollständig ausbrannte. Er blieb unverletzt.
Die 1. Mordkommission des Landeskriminalamts Berlin ermittelt wegen versuchten Mordes und bittet mit Foto und Video öffentlich um Hinweise.
Der bislang unbekannte Tatverdächtige flüchtete nach der Tat mit einem Fahrrad vom Tatort.
Die Ermittler fragen:
- Wer hat zur Tatzeit Beobachtungen im Bereich Badeweg gemacht?
- Wer hat eine männliche Person mit Fahrrad in Tatortnähe gesehen?
- Wer erkennt die auf dem Bild bzw. Video abgebildete Person oder das Fahrrad?
- Wer kann sonst sachdienliche Hinweise zur Tat geben?
Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung von bis zu 2.500 Euro ausgelobt. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen bestimmt, nicht für Amtsträger oder Personen mit dienstlicher Verfolgungspflicht.
Beteiligte an der Tat sind von der Belohnung ausgeschlossen. Die Vergabe erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges.
Zeugenaufruf
Hinweise nimmt die 1. Mordkommission in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten entgegen – telefonisch unter (030) 4664-911111, per E-Mail an LKA111-Hinweis@polizei.berlin.de, über die Internetwache oder jede andere Polizeidienststelle.