Bonn – Fahndung nach Betrug mit Vortäuschen einer Notlage
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Nach einem Betrugsfall in der Bonner Innenstadt fahndet die Polizei mit Fotos nach einem unbekannten Tatverdächtigen. Er soll einem Mann eine finanzielle Notlage vorgetäuscht und so mehrere Hundert Euro erlangt haben.
Mit Fotos aus einer Videoüberwachungsanlage fahndet das Kriminalkommissariat 24 der Polizei Bonn auf richterlichen Beschluss nach einem bislang unbekannten Mann. Er steht im Verdacht, am 29. Juni 2026 in der Bonner Innenstadt einen Betrug nach dem sogenannten „Stranded Traveller Scam“ begangen zu haben.
Nach bisherigen Erkenntnissen sprach der englischsprachige Tatverdächtige den späteren Geschädigten zwischen 15:50 Uhr und 16:00 Uhr im Bereich der Maximilianstraße an und gab an, sich in einer finanziellen Notlage zu befinden.
Der Geschädigte hob daraufhin in einer Sparkassenfiliale an der Maximilianstraße einen dreistelligen Bargeldbetrag von seinem Konto ab und übergab das Geld dem Unbekannten.
Dieser hatte zugesichert, den Betrag später per Überweisung zurückzuzahlen. Die angekündigte Rücküberweisung erfolgte jedoch nie.
Der mutmaßliche Täter wurde bei dem Geldabheben von der Videoüberwachung der Bankfiliale aufgezeichnet. Da seine Identität bislang nicht festgestellt werden konnte, ordnete ein Gericht die Öffentlichkeitsfahndung an.
Die Polizei fragt:
- Wer kennt den auf den Fotos abgebildeten Tatverdächtigen?
- Wem ist der Mann persönlich oder namentlich bekannt?
- Wer kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
Zeugenaufruf
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 24 der Polizei Bonn unter der Telefonnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an kk24.bonn@polizei.nrw.de entgegen.