Braunschweig – Festnahme nach Tötungsdelikt und Brandstiftung
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Nach einem Brand in einem Einfamilienhaus in Braunschweig-Querum wurde die 57-jährige Bewohnerin tot in dem nahezu zerstörten Gebäude gefunden. Die Ermittlungen ergaben Hinweise darauf, dass die Frau nicht durch das Feuer, sondern durch Fremdeinwirkung starb.
57-Jährige nach Hausbrand tot aufgefunden
Am 4. September 2026 brach in einem Einfamilienhaus im Braunschweiger Ortsteil Querum ein Feuer aus.
Nach Abschluss der Löscharbeiten fanden die Einsatzkräfte in dem nahezu vollständig zerstörten Gebäude den Leichnam der 57-jährigen Bewohnerin.
Ermittler gehen von Fremdeinwirkung aus
Im Zuge der anschließend aufgenommenen Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass die 57-Jährige nicht durch den Brand ums Leben gekommen war.
Nach den bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittler vielmehr davon aus, dass die Frau durch Fremdeinwirkung starb.
Daraufhin richtete die Kriminalpolizei Braunschweig eine Mordkommission ein.
Dringender Tatverdacht gegen einen Mann
Im Verlauf der Ermittlungen verdichtete sich ein dringender Tatverdacht gegen einen Mann.
Der Tatverdächtige wurde am Dienstag, 15. September 2026, festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig einem Haftrichter vorgeführt.
Am Nachmittag ordnete der Haftrichter Untersuchungshaft gegen den Mann an. Gegen ihn besteht dringender Tatverdacht wegen Mordes und besonders schwerer Brandstiftung.
Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig.
Weitere Erkenntnisse zum Tathergang, zum Tatverdächtigen oder zu möglichen Hintergründen werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mitgeteilt.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Braunschweig