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Dresden – Polizei schießt Mann mit Waffe nach Schussabgabe nieder

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Auf dem Bild ist die Nahaufnahme eines Polizisten zu sehen, der eine Hand an einer Pistole im Holster hat. Der Fokus liegt auf der Waffe und dem Halfter, getragen auf einer dunkelgrünen Hose.
Symbolbild (Bildquelle: Adobe Stock)

Ein 41-Jähriger hat in Dresden mit einer Schusswaffe einen Großeinsatz ausgelöst. Nachdem er die Waffe auf Polizeibeamte abgefeuert haben soll, schossen die Einsatzkräfte zurück. Der Mann wurde verletzt und festgenommen.

Am Mittwochmorgen gegen 08:20 Uhr hat ein 41-jähriger Mann im Dresdner Stadtteil Friedrichstadt einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst.
Zeugen meldeten über den Notruf, dass der Mann im Bereich Menageriestraße/Berliner Straße vor einem Netto-Supermarkt mit einer Schusswaffe auf Menschen ziele und anschließend den Markt betreten habe. Daraufhin entsandte die Polizeidirektion Dresden zahlreiche Einsatzkräfte, darunter auch Spezialkräfte für lebensbedrohliche Einsatzlagen (LebEL).
Vor dem Supermarkt trafen die Beamten den 41-Jährigen mit einer musketenähnlichen Schusswaffe an. Nach Angaben der Polizei feuerte der Mann die Waffe auf die Einsatzkräfte ab.
Daraufhin machten mehrere Polizeibeamte von ihren Dienstwaffen Gebrauch und verletzten den Mann. Anschließend rief der 41-Jährige einen islamischen Glaubensspruch. Zeugen berichteten, der Mann habe dabei „Allahu Akbar“ gerufen.
Der Tatverdächtige wurde überwältigt, nach einer Erstversorgung in ein Dresdner Krankenhaus gebracht und dort unter Polizeibewachung behandelt.
Weitere Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Nach der Schussabgabe sperrte die Polizei den Bereich rund um den Supermarkt und den Parkplatz weiträumig ab. Nach Angaben der Polizei bestand anschließend keine Gefahr mehr für die Bevölkerung.
Die Schusswaffe wurde sichergestellt. Ob es sich um eine scharfe Schusswaffe handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Ebenfalls unklar ist bislang, ob der Mann den Supermarkt betreten wollte oder ob ein Zusammenhang mit dem Markt oder dessen Beschäftigten bestand.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 41-jährigen türkischen Staatsbürger. Gegen ihn wird wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Die Motivation des Mannes ist bislang unklar.
Im Rahmen der Ermittlungen wird zudem geprüft, aus wie vielen Polizeiwaffen Schüsse abgegeben wurden und ob der Einsatz der Dienstwaffen rechtmäßig war.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeidirektion Dresden

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