Frankfurt am Main – Bombenscherz führt zu Flugausschluss
Redaktion Polizeiticker Deutschland
(Symbolbild) (Bildquelle: kalafoto - AdobeStock)
Am 16.03.2026 hat ein 59-jähriger Mann am Flughafen Frankfurt am Main mit einem Bombenscherz einen Einsatz ausgelöst. Spezialkräfte überprüften das Gepäck, der Mann durfte nicht weiterreisen. Gegen ihn wird ermittelt.
Am 16.03.2026 reiste ein 59-jähriger Franzose über den Flughafen Frankfurt am Main und wollte zurück in seine Heimat fliegen. Doch mit einem schlechten Scherz über eine Bombe in seinem Gepäck verhinderte er selbst seine Weiterreise vorübergehend.
Scherz mit Folgen
Bei der Luftsicherheitskontrolle hatte das Sicherheitspersonal das Gepäck des Mannes nachkontrolliert und ein Sprengstofftest schlug zunächst positiv an. Daraufhin äußerte der Franzose gegenüber den Kontrollkräften, dass sich eine Bombe in seiner Tasche befinde. Ein "Scherz" der folgen haben sollte.
Einsatz von Spezialkräften
Auch gegenüber den hinzugezogenen Bundespolizisten wiederholte er seine Äußerung und löste damit weitere Maßnahmen aus, welche erst beendet waren als Spezialkräfte das Handgepäck als ungefährlich einstufen konnten. Von seinem Weiterflug nach Frankreich wurde der 59-Jährige ausgeschlossen und es wird nun gegen ihn ermittelt.
Hinweis der Bundespolizei
Hinweis: Solche Äußerungen gehen in der Regel nach hinten los. Es drohen Ermittlungsverfahren, Flugausschlüsse und Regressforderungen.
Quelle der Polizeimeldung: Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main