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Hamburg – Bei zahlreichen SUVs Luft aus Reifen gelassen

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein platter Autoreifen ist in Nahaufnahme auf trockenem Asphalt zu sehen, mit einem leicht unscharfen Auto im Hintergrund.
Symbolbild (Bildquelle: Adobe Stock, toa555)

In Hamburg haben Unbekannte bei zahlreichen SUVs Luft aus den Reifen gelassen und Hinweise an den Fahrzeugen hinterlassen. Nach Polizeiangaben waren Fahrzeuge im mittleren zweistelligen Bereich betroffen. Eine Gruppe bekannte sich im Internet zu der Aktion und sprach selbst von 60 SUVs.

In Hamburg sind in der Nacht zu Montag zahlreiche SUVs fahruntüchtig gemacht worden. Nach ersten Angaben der Polizei wurden Fahrzeuge im mittleren zweistelligen Bereich beschädigt.
Allein im Stadtteil Rotherbaum wurden bereits am späten Sonntagabend sechs betroffene SUVs festgestellt, an denen die Luft aus den Reifen gelassen worden war. Weitere Fahrzeuge wurden auch nördlich der Außenalster in Winterhude festgestellt.
Das sogenannte Widerstands-Kollektiv bekannte sich im Internet zu der Aktion und sprach selbst von 60 betroffenen SUVs. Die Gruppe bezeichnet sich als „Klimagerechtigkeitsbewegung“.

Rote Linsen in Ventile gesteckt

Die Verantwortlichen steckten kleine rote Linsen in die Ventile der Fahrzeuge, wodurch Luft aus den Reifen entwich. Zudem hinterließen sie an den betroffenen Autos Hinweiszettel beziehungsweise Aufkleber mit der Aufschrift „Stillgelegt“.
In dem veröffentlichten Bekennerschreiben begründet die Gruppe die Aktion unter anderem mit dem Schadstoffausstoß von SUVs sowie aus ihrer Sicht bestehenden Gefahren für Fahrradfahrer und Fußgänger.
Eine Sprecherin des Widerstands-Kollektivs kündigte in dem Bekennerschreiben weitere direkte Aktionen für eine „soziale und ökologische Verkehrswende“ an. Die Aktion gegen die SUVs soll demnach der Auftakt für weitere Aktionen in dieser Woche in Hamburg sein.
Die Gruppe hatte bereits im August ähnliche Aktionen gegen SUVs auf Sylt und in Berlin für sich reklamiert.

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