Eine 34-jährige Frau ist nach einem mutmaßlichen Tötungsdelikt in Hamburg-Barmbek-Süd gestorben. Ihr 40-jähriger Ehemann erschien anschließend bei der Polizei und gab an, seine Frau getötet zu haben. Die Mordkommission ermittelt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft.
Am Donnerstagmorgen, 17. September 2026, ereignete sich gegen 8.15 Uhr ein mutmaßliches Tötungsdelikt in einer Wohnung in der Von-Essen-Straße in Hamburg-Barmbek-Süd.
Nach den bisherigen Erkenntnissen erschien ein 40-jähriger Afghane am Polizeikommissariat 31 und berichtete den Beamten, er habe seine 34-jährige Ehefrau getötet.
Polizistinnen und Polizisten fuhren daraufhin umgehend zu der Wohnung und fanden dort eine leblose Frau.
34-Jährige stirbt im Krankenhaus
Die Polizeikräfte begannen mit Reanimationsmaßnahmen. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr übernahmen die Wiederbelebungsmaßnahmen und brachten die 34-Jährige anschließend in ein Krankenhaus.
Dort starb die Frau wenig später.
Die Polizeibeamten nahmen den 40-jährigen Ehemann daraufhin am Polizeikommissariat 31 vorläufig fest.
Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes übernahm die psychosoziale Akutbetreuung von Angehörigen.
Mordkommission übernimmt Ermittlungen
Die Mordkommission des Landeskriminalamts Hamburg (LKA 41) übernahm in enger Abstimmung mit der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft Hamburg die Ermittlungen am Tatort.
Der 40-Jährige steht im Verdacht, seine Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung getötet zu haben. Der genaue Tathergang sowie die Hintergründe und das Motiv sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Der Tatverdächtige soll dem Untersuchungsgefängnis zugeführt werden und sich am Freitag vor einem Haftrichter verantworten.
Die Ermittlungen dauern an.