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Hauptbahnhof München – Sexuelle Belästigung und Körperverletzung

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Eine Gruppe von Polizisten geht in einen Bahnhof. Oben ist das Wort 'HAUPTBAHNHOF' zu sehen. Auf den Jacken der Beamten steht 'POLIZEI'.
Die Bundespolizei ermittelt nach einer sexuellen Belästigung einer DB-Mitarbeiterin im Hauptbahnhof München. (Bildquelle: Bundespolizeidirektion München)

Die Bundespolizei musste am Samstag gleich zweimal im Münchner Hauptbahnhof eingreifen. Ein Mann soll eine Bahnmitarbeiterin sexuell belästigt und Mitarbeitende beleidigt haben. Wenige Stunden später kam es im S-Bahn-Bereich zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Personen.

Mitarbeiterin der Deutschen Bahn soll sexuell belästigt worden sein

Die Bundespolizei hat nach zwei Vorfällen im Münchner Hauptbahnhof Ermittlungen eingeleitet.
Gegen 10.30 Uhr wurde die Bundespolizei über eine aggressive Person im Reisezentrum informiert. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 59-jähriger deutscher Staatsangehöriger ohne festen Wohnsitz eine 52-jährige Mitarbeiterin der Deutschen Bahn Sicherheit aus Rumänien sowie einen 24-jährigen Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit ausländerfeindlich beleidigt haben.
Im weiteren Verlauf soll der Mann der 52-Jährigen an die Brust gefasst und dabei eine abfällige Bemerkung geäußert haben.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen sexueller Belästigung und Beleidigung ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige entlassen.

Körperliche Auseinandersetzung im S-Bahn-Bereich

Am Abend gegen 18.35 Uhr wurde die Bundespolizei über eine körperliche Auseinandersetzung am Mittelbahnsteig des Münchner Hauptbahnhofs informiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten eine 35-jährige Frau aus München, eine 57-jährige Frau aus Karlsruhe sowie ein 55-jähriger Mann aus Karlsruhe zunächst verbal aneinander.
Im weiteren Verlauf kam es zu wechselseitigen Beleidigungen und Tätlichkeiten.
Mehrere Zeugen sowie Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit trennten die Beteiligten voneinander, bevor die Bundespolizei die weiteren Maßnahmen übernahm.

Ermittlungen laufen

Ein Atemalkoholtest wurde von der 35-Jährigen verweigert. Die beiden anderen Beteiligten wiesen jeweils 0,0 Promille auf. Sowohl die 35-Jährige als auch die 57-Jährige klagten über Schmerzen, benötigten jedoch keine medizinische Versorgung.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten entlassen. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und Beleidigung.
Quelle der Polizeinachricht: Bundespolizeidirektion München

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