Header Logo

Polizei

ticker

Baden Wuerttemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein Westfalen
Rheinland Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen Anhalt
Schleswig Holstein
Thueringen
Canton Icon

Hürtgenwald-Gey – 1.800 Menschen wegen Waldbrand evakuiert

Redaktion Polizeiticker Deutschland

Nächster ❯

Ein intensiver Waldbrand lodert zwischen den Bäumen, während Rauch in den Himmel steigt. Der Brand verläuft parallel zu einem Feldweg.
Wegen des Waldbrands mussten rund 1.800 Einwohner von Gey ihre Häuser verlassen. (Bildquelle: Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn)

Ein großer Waldbrand bei Hürtgenwald im Kreis Düren hat sich auf rund 25 Hektar ausgebreitet und bedroht den Ortsteil Gey. Rund 1.800 Einwohner wurden am Freitagmorgen vorsorglich evakuiert, während etwa 200 Einsatzkräfte und mehrere Löschhubschrauber gegen die Flammen kämpfen.

Waldbrand bedroht Ortsteil Gey

Wegen eines sich rasch ausbreitenden Waldbrands in der Eifel ist der Ortsteil Gey der Gemeinde Hürtgenwald am frühen Freitagmorgen, 14.8.2026, evakuiert worden. Rund 1.800 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, nachdem die Flammen bis auf wenige hundert Meter an die Wohnbebauung herangerückt waren. Die Warn-App NINA zeigte für das Gebiet die höchste Warnstufe „Extreme Gefahr“ an.

Evakuierung ohne Zwischenfälle abgeschlossen

Die Evakuierungsmaßnahmen begannen in den frühen Morgenstunden und waren nach Angaben der Behörden bis etwa 8 Uhr abgeschlossen. Die Einsatzkräfte riefen die Bevölkerung auf, nur das Nötigste mitzunehmen – insbesondere Ausweisdokumente, Medikamente und wichtige private Gegenstände.
Für Personen, die Hilfe beim Verlassen ihrer Wohnungen benötigten, wurde eine Hilfsnummer unter 02429 3090 eingerichtet. Als Anlaufstelle für die Evakuierten dient die Grundschule in Straß.
Nach Polizeiangaben verlief die Räumung ohne Zwischenfälle. Der Ortsteil Großhau gilt ebenfalls als gefährdet, wurde jedoch Stand Freitagmorgen nicht evakuiert.
Ein intensives Feuer brennt am Waldrand, während ein Feuerwehrfahrzeug teilweise am Rand sichtbar ist. Rauch steigt in die Luft und die Szene zeigt üppige Vegetation und einen unbefestigten Weg.
Löschhubschrauber unterstützen die Löscharbeiten im Waldgebiet bei Gey. (Bildquelle: Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn)

Rund 25 Hektar Wald betroffen

Der Brand war bereits am Donnerstagnachmittag in einem Waldgebiet zwischen Gey, Kleinhau und der Bundesstraße 399 ausgebrochen. Bis Freitagmorgen waren nach Feuerwehrangaben rund 25 Hektar Waldfläche betroffen.
Die Feuerwehr spricht von einem sogenannten Wipfelbrand, bei dem sich das Feuer über die Baumkronen ausbreitet und dadurch besonders schwer zu bekämpfen ist.

Rund 200 Einsatzkräfte und Löschhubschrauber im Einsatz

Zeitweise waren rund 200 Einsatzkräfte vor Ort. Auch Spezialkräfte zur Brandbekämpfung aus der Luft unterstützen die Löscharbeiten.
Mehrere Löschhubschrauber kamen im Einsatzgebiet zum Einsatz, um die Flammen aus der Luft zu bekämpfen. Die Einsatzkräfte versuchen insbesondere, eine weitere Ausbreitung des Feuers in Richtung der bewohnten Gebiete zu verhindern.
Mehrere Feuerwehrfahrzeuge mit eingeschaltetem Blaulicht fahren auf einem schmalen, bewaldeten Weg.
Rund 200 Einsatzkräfte kämpfen bei Hürtgenwald gegen den großen Waldbrand. (Bildquelle: Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn)

Großschadenslage ausgerufen

Angesichts der Bedrohungslage hat die Gemeinde Hürtgenwald eine Großschadenslage ausgerufen. Der Krisenstab des Kreises Düren wurde einberufen, um die weiteren Maßnahmen zu koordinieren.
Die Behörden warnten die Bevölkerung eindringlich davor, sich den betroffenen Waldgebieten zu nähern.

Straßen rund um das Brandgebiet gesperrt

Die Bundesstraße 399, die entlang des betroffenen Waldstücks verläuft, ist gesperrt. Die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen, die Bereiche Kleinhau und Gey sowie die Landesstraße 25 weiträumig zu meiden.
Für Rückfragen wurde ein Bürgertelefon unter 02421 25-2900 eingerichtet. Personen, die bei der Evakuierung Unterstützung benötigen, können sich unter 02429 3090 melden.

Keine Verletzten gemeldet

Bis Freitagmorgen wurden keine Verletzten im Zusammenhang mit dem Waldbrand gemeldet.
Die Ursache des Feuers ist bislang ungeklärt. Die Ermittlungen zur Brandentstehung dauern an.
Quelle der Nachricht: Kreis Düren und Gemeinde Hürtgenwald

Kategorien:

Nordrhein-Westfalen
Feuerwehr

Nächster ❯