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Kasseedorf – Hund frisst Giftköder und muss behandelt werden

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein teilweise gegessenes Stück einer wurstartigen Substanz liegt auf einem weißen Papierhandtuch mit Prägung. Die Wurst hat innen eine leicht rosa Farbe und dunkle Verfärbungen.
Zwei Giftköder für Hunde wurden in Kasseedorf "Am Vossberg" gefunden, ein Hund musste medizinisch behandelt werden. (Bildquelle: Polizeidirektion Lübeck)

In Kasseedorf hat ein Hund mutmaßlich einen Giftköder gefressen und musste beim Tierarzt behandelt werden. Durch das Auspumpen des Magens konnte das Tier gerettet werden. Zwei Tage später wurde in derselben Straße ein weiterer verdächtiger Wurstköder entdeckt.

Freitagabend (25.09.2026) soll ein Hund in Kasseedorf einen Giftköder gefressen haben und hätte dann tierärztlich versorgt werden müssen.
Am Sonntag (27.09.2026) wäre ein weiterer Giftköder gefunden worden. Die Polizei ermittelt wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz und sucht nach Zeugen.
Am Freitagabend wäre ein Hundebesitzer mit seinem Tier spazieren gewesen. In der Straße Zum Vossberg in Höhe einer Sitzbank hätte das Tier etwas gefressen, der Besitzer hätte außerdem ein Stück Wurst mit bläulichen Anhaftungen gefunden.
Der Mann nahm an, dass es sich um Giftköder gehandelt haben könnte und wäre sofort mit seinem Hund zum Tierarzt gefahren. Dem Tier wäre der Magen ausgepumpt worden, dabei wäre ein Stück Wurst mit bläulichen Anhaftungen gefunden worden. Der Hund konnte durch den Eingriff gerettet werden.
Am Sonntag soll ein anderer Hundebesitzer einen weiteren Giftköder in der Straße Zum Vossberg aufgefunden haben. Auch hier hätte es sich um ein Stück Wurst mit bläulichen Anhaftungen gehandelt.
Der Fachdienst Umwelt des Polizeibezirksreviers in Scharbeutz hat die Ermittlungen wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz aufgenommen und sucht nach weiteren Zeugen.

Zeugenaufruf

Hinweise zum Auslegen der Giftköder in Kasseedorf werden unter der Telefonnummer 04524/70770 oder per Mail an scharbeutz.pabr@polizei.landsh.de entgegen genommen.

Quelle der Polizeinachricht: Polizeidirektion Lübeck

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