Köln – Bundespolizei findet zahlreiche verbotene Gegenstände
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Sichergestellte verbotene Gegenstände an Kölner Bahnhöfen. (Bildquelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin)
Beim bundesweiten Schwerpunkteinsatz am Wochenende stellte die Bundespolizei in Köln (NW) zahlreiche verbotene Gegenstände sicher. Darunter waren Messer, Werkzeuge und sogar eine Axt.
Bundesweiter Einsatz an Bahnhöfen
Am vergangenen Wochenende führte die Bundespolizei im Jahr 2026 ihren zweiten bundesweiten Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität an insgesamt 50 Bahnhöfen durch.
Auch im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Köln wurden Bahnhöfe und Züge verstärkt kontrolliert.

Sichergestellte Waffen und Drogen an weiteren Bahnhöfen im Bundesbereich. (Bildquelle: Bundespolizeipräsidium)
Gefährliche Gegenstände sichergestellt
Die Einsatzkräfte stellten dabei 17 Verstöße gegen das Mitführverbot gefährlicher Gegenstände fest.
Der Schwerpunkt lag im Bereich des Kölner Hauptbahnhofs, wo 15 Verstöße registriert wurden. Zwei weitere Fälle wurden am Bahnhof Köln Messe/Deutz und in Kerpen-Horrem festgestellt.
Bei den aufgefundenen Gegenständen dominierten Messer in unterschiedlichen Ausführungen, darunter Küchenmesser, Cuttermesser und Einhandmesser.
Darüber hinaus stellten die Beamten unter anderem Scheren, Werkzeuge, Pfefferspray, einen Hammerkopf sowie einen Schlagring sicher.
Besonders auffällig war ein 20-Jähriger, bei dem eine Axt im Rucksack gefunden wurde. Gegen ihn bestand bereits ein generelles Mitführverbot gefährlicher Gegenstände im Bereich der Bahnanlagen in Nordrhein-Westfalen.
Polizei zieht Bilanz
Die Bundespolizei bewertet den Einsatz insgesamt als erfolgreich. Gleichzeitig zeigen die festgestellten Verstöße, dass solche Kontrollen weiterhin notwendig sind, um Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin