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Köln – Festnahmen nach Drogenhandel über soziale Netzwerke

25.02.2026 | 10:45

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Köln – Festnahmen nach Drogenhandel über soziale Netzwerke

Sichergestellte Drogen, die über Social Media verkauft wurden. (Bildquelle: Polizei Köln / Staatsanwaltschaft Köln)

Großrazzia in Köln: Polizei durchsucht mehrere Wohnungen, vollstreckt zwei Haftbefehle und stellt Bargeld sowie über 20 Kilogramm Drogen sicher. Die Gruppe soll Betäubungsmittel digital vertrieben haben – Bezahlung auch per Kryptowährung.

Im Auftrag der bei der Staatsanwaltschaft Köln angesiedelten Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) hat die Kölner Kriminalpolizei am Dienstagmorgen (24. Februar) mehrere Wohnungen in Kalk, Nippes, Mülheim und Lövenich durchsucht.
Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln.
Dabei wurden zwei Haftbefehle gegen zwei 25-jährige Tatverdächtige vollstreckt. Die beiden Männer konnten in Privatwohnungen in Nippes und Mülheim festgenommen werden. Einer von ihnen erlitt bei dem Zugriff leichte Verletzungen.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, zwischen Juni 2024 und Januar 2026 gemeinsam mit mutmaßlich fünf weiteren Beteiligten im großen Stil mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll die Gruppierung die Drogen über soziale Netzwerke und Messenger-Dienste angeboten haben. Bestellungen wurden digital abgewickelt, Zahlungsmodalitäten über das Internet organisiert.
Die Bezahlung erfolgte unter anderem mittels Kryptowährungen sowie digitaler Zahlungsdienste. Anschließend sollen die Drogen per Post versandt oder persönlich übergeben worden sein.
Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte rund 32.000 Euro Bargeld sowie mehr als 20 Kilogramm Cannabis und Ecstasy sicher. Zudem wurden Datenträger und weitere Beweismittel beschlagnahmt, deren Auswertung noch andauert.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Köln

Kategorien:

Nordrhein-Westfalen
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