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Konstanz – Solaranlage auf Dach von Wohnhaus in Brand

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Haus mit brennendem Dach, umgeben von Feuerwehrleuten in Einsatzkleidung, die an einer Leiter arbeiten.
Dachstuhlbrand in Konstanz: In der Peter-Thumb-Straße geriet das Dach eines Wohnhauses in Brand. (Bildquelle: Feuerwehr Konstanz)

In Konstanz ist am Dienstagmittag ein Feuer im Dachbereich eines Wohnhauses in der Peter-Thumb-Straße ausgebrochen. Der Brand breitete sich von den Solardachziegeln bis in die Dämmung aus. Die Feuerwehr war rund elf Stunden im Einsatz.

Am Dienstag, den 20.10.2026, wurde die Feuerwehr Konstanz um 12:57 Uhr mit dem Einsatzstichwort "B4i Dachstuhl-Flammen sichtbar" zu einem Brand an einem Wohngebäude in der Peter-Thumb-Straße alarmiert.
Mehrere Feuerwehrleute arbeiten an einem Wohnhausbrand. Eine Drehleiter ist im Einsatz, und Schläuche liegen auf der Straße.
Rund elf Stunden dauerte der Feuerwehreinsatz in Konstanz. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. (Bildquelle: Feuerwehr Konstanz)
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich ein Brand im Bereich der Solardachziegel. Die Brandbekämpfung wurde über die Drehleiter eingeleitet. Parallel dazu ging ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vor.
Ein Hausdach brennt und Rauch steigt empor. Eine Feuerwehrleiter ist ausgefahren, und mehrere Einsatzkräfte sind anwesend.
Die Photovoltaikanlage erzeugte weiterhin Strom und erschwerte die Löscharbeiten erheblich. (Bildquelle: Feuerwehr Konstanz)
Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen im Gebäude. Verletzt wurde niemand.
Mithilfe einer Drohne und einer Wärmebildkamera kontrollierten die Einsatzkräfte die Temperaturentwicklung im Dachbereich. Dabei wurden weiterhin erhöhte Temperaturen sowie eine leichte Rauchentwicklung festgestellt.
Mehrere Feuerwehrleute bekämpfen ein Feuer auf dem Dach eines zweistöckigen Hauses mit einer Drehleiter. Im Vordergrund stehen Feuerwehrfahrzeuge und Schläuche.
Mit einer Drohne und einer Wärmebildkamera suchten die Einsatzkräfte nach versteckten Glutnestern. (Bildquelle: Feuerwehr Konstanz)

Photovoltaikanlage erschwert Löscharbeiten

Die Stadtwerke schalteten das Gebäude stromlos und sperrten die Gasversorgung ab. Da Teile der Photovoltaikanlage weiterhin unter Spannung standen, wurde ein Fachberater für Solaranlagen aus dem Bodenseekreis hinzugezogen.
Dieser unterstützte bei der Beurteilung der elektrischen Situation und der Vorbereitung eines sicheren Abbaus der beschädigten Anlagenteile.
Ein Feuerwehrfahrzeug mit ausgestrecktem Leiterwagen steht vor einem Wohnhaus. Feuerwehrleute sind im Einsatz.
Eine Hubarbeitsbühne unterstützte die Einsatzkräfte bei der Entfernung beschädigter Dachteile. (Bildquelle: Feuerwehr Konstanz)
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Photovoltaikanlage auf dem Dach aufwändig. Da die Anlage weiterhin Strom erzeugte und sich nicht vollständig abschalten ließ, mussten weitere Maßnahmen zur sicheren Brandbekämpfung mit den zuständigen Fachberatern und den Stadtwerken abgestimmt werden.
Ein Feuerwehrmann in Schutzausrüstung steht auf einer Drehleiter, um einen Dachbrand bei einem Wohnhaus zu bekämpfen. Flammen sind auf dem Dach sichtbar.
Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen im Bereich der Solardachziegel über eine Drehleiter. (Bildquelle: Feuerwehr Konstanz)

Feuerwehr muss Dach großflächig öffnen

Im weiteren Einsatzverlauf stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich das Feuer auch in die Dämmung des Dachs ausgebreitet hatte. Um die betroffenen Bereiche erreichen und die Glutnester ablöschen zu können, musste das Dach großflächig geöffnet werden.
Ein Feuerwehrfahrzeug mit ausgefahrener Drehleiter bekämpft bei Nacht einen Brand auf dem Dach eines Hauses. Einige Feuerwehrleute sind auf der Drehleiter zu sehen, während der Bereich abgesperrt ist.
Das Feuer hatte sich bis in die Dachdämmung ausgebreitet. Die Feuerwehr musste das Dach großflächig öffnen. (Bildquelle: Feuerwehr Konstanz)
Die Dämmung wurde freigelegt und gezielt entfernt und abgelöscht. Ebenfalls wurde ein Fachunternehmen zur Begutachtung des Dachstuhls sowie für Demontagearbeiten hinzugezogen. Dieses unterstützte die Feuerwehr bei den Arbeiten zusätzlich mit einer Hubarbeitsbühne.
Neben der Feuerwehr Konstanz waren der Fachberater Solar, die Drohnengruppe des Landkreises, die Stadtwerke, die Polizei und der Rettungsdienst im Einsatz.
Der Einsatz dauerte insgesamt rund elf Stunden.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Konstanz

Kategorien:

Baden-Württemberg
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