Die Polizeihunde Ciri und Aiko haben bei zwei Einsätzen in Leverkusen und Köln vier mutmaßliche Einbrecher gestellt. Nach zwei weiteren Verdächtigen wird gefahndet.
Die beiden Diensthunde „Ciri“ und „Aiko“ haben bei zwei Einsätzen in der Nacht zu Montag (31. August) vier mutmaßliche Einbrecher in Köln und Leverkusen gestellt. Einer der Verdächtigen versuchte, sich in einem Waldstück auf einem Baum zu verstecken.
Der erste Fall ereignete sich in der Elbestraße in Leverkusen-Rheindorf. Zeugen hatten gegen 22.40 Uhr die Polizei gerufen und drei Männer gemeldet, die gerade versuchten, in eine Schule einzubrechen.
Einen 17-Jährigen nahmen die eintreffenden Einsatzkräfte vor dem Gebäude fest. Die beiden anderen Verdächtigen im Alter von 17 und 18 Jahren waren auf das Dach geflüchtet. Dort kam Diensthund „Ciri“ zum Einsatz. Beim Anblick des Hundes legten sich die beiden umgehend auf den Boden und ließen sich widerstandslos festnehmen.
Nur wenige Stunden später wurden die gleichen Diensthundeführer wegen Garagenaufbrüchen zum August-Haas-Weg in Köln-Longerich gerufen. Anwohner hatten gegen 2 Uhr drei dunkel gekleidete Personen bei der Tat beobachtet. Die Verdächtigen flüchteten anschließend mit Fahrrädern.
Einen der Männer entdeckten die Hundeführer im Bereich Militärringstraße/Ecke Herforder Straße und nahmen die Verfolgung auf. Beim Anblick der Einsatzkräfte ließ der 28-Jährige sein Fahrrad zurück und flüchtete zu Fuß in ein Waldstück.
Dort versuchte er, sich auf einem Baum zu verstecken. Diensthund „Aiko“ spürte den Mann auf und setzte ihn bellend fest. Daraufhin ließ sich der 28-Jährige widerstandslos festnehmen.
Die Fahndung nach den beiden weiteren Verdächtigen aus dem Kölner Fall dauert an.
Zeugenaufruf
Zeugen, die Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort der Gesuchten geben können, werden gebeten, sich unter 0221/229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den Kriminalkommissariaten 54 und 57 zu melden.