Lippstadt – Tatverdächtiger nach Brandstiftungen in U-Haft
Lippstadt – Tatverdächtiger nach Brandstiftungen in U-Haft
Redaktion Polizeiticker Schweiz
Der Mann zündelte mit selbstgebastelter Pyrotechnik mehrfach an der Hütte. (Bildquelle: Kreispolizeibehörde Soest)
Nach dem Vollbrand einer Gartenhütte in Lippstadt hat die Polizei einen 36-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann gestand zwei Brandstiftungen, bei einer Durchsuchung fanden Ermittler pyrotechnische Selbstlaborate sowie Waffen. Ein Haftbefehl wurde erlassen.
Nach dem Brand einer Gartenhütte am Mittwochabend (21.01.2026) in Lippstadt haben Polizei und Staatsanwaltschaft einen Tatverdächtigen festgenommen.
Gegen 20 Uhr meldeten Zeugen den Brand in einer Kleingartenanlage an der Bökenförder Straße. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Gartenhütte bereits in Vollbrand. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr brannte die Hütte vollständig ab.
Bereits am Sonntag (18.01.2026) war es an derselben Gartenhütte zu einem kleineren Brand gekommen.
Umfangreiche Ermittlungen einer eigens eingerichteten Ermittlungskommission der Kriminalpolizei führten schließlich zu einem 36-jährigen Mann aus Lippstadt. Dieser wurde noch am Mittwochabend in seiner Wohnung festgenommen.
Bei der Durchsuchung stellten die Ermittler große Mengen selbst hergestellter pyrotechnischer Gegenstände sicher. Zudem fanden sie Messer, einen Schlagstock sowie Munition.
In einer anschließenden Vernehmung räumte der 36-Jährige ein, für beide Brandstiftungen verantwortlich zu sein. Ob er für weitere Brände oder Straftaten in den vergangenen Wochen infrage kommt, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Paderborn erließ das Amtsgericht Lippstadt einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Tatverdächtigen.
Quelle der Polizeinachricht: Kreispolizeibehörde Soest