Header Logo

Polizei

ticker

Baden Wuerttemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein Westfalen
Rheinland Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen Anhalt
Schleswig Holstein
Thueringen
Canton Icon

Ludwigslust – Ermittlungen zur Ursache des Brandes mit zwei Toten

Redaktion Polizeiticker Deutschland

Nächster ❯

Das Bild zeigt ein Hausdach, das nach einem Brand schwer beschädigt und teilweise eingestürzt ist. Feuerwehrleute sind auf Hubrettungsfahrzeugen im Einsatz, um das Gebäude zu sichern.
Bei dem Brand im LUP-Klinikum in Ludwigslust kamen zwei Patienten ums Leben. (Bildquelle: Landkreis Ludwigslust-Parchim)

Nach dem tödlichen Brand im LUP-Klinikum in Ludwigslust ist der Großeinsatz beendet. Das Feuer wurde gelöscht, die Notaufnahme arbeitet wieder und der Krankenhausbetrieb läuft weitgehend normal. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Nach dem Brand im LUP-Klinikum Helene von Bülow in Ludwigslust ist der Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei beendet. Bei dem Feuer kamen zwei Patienten ums Leben. Eine weitere Person erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde in ein Krankenhaus nach Schwerin gebracht. Weitere Verletzte wurden nach aktuellem Stand nicht festgestellt.
Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer in einem Patientenzimmer aus und griff auf das Obergeschoss sowie den Dachstuhl über. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Eine große dunkle Rauchwolke erhebt sich über einem Haus und Bäumen. Im Vordergrund ist ein Teil eines Feuerwehrfahrzeugs sichtbar.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot am Krankenhaus im Einsatz. (Bildquelle: Landkreis Ludwigslust-Parchim)
Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich rund 100 Menschen im Krankenhaus, darunter 86 Patientinnen und Patienten. Das Klinikgebäude wurde zunächst vollständig evakuiert. Fünf Patienten wurden in das Schwesterkrankenhaus nach Hagenow verlegt.
Nach Angaben des Landkreises wurde der Bereich des Linksherzkatheter-Messplatzes vermutlich durch Löschwasser beschädigt. Das Feuer war im darüberliegenden Bereich der Gefäßchirurgie ausgebrochen. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch unklar.
Die verkohlten Überreste eines industriellen Gebäudes zeigen sichtbare Stahlstrukturen unter freiem Himmel, mit Schäden durch ein Feuer.
Das Krankenhaus wurde nach dem Brand am frühen Donnerstagmorgen vollständig evakuiert. (Bildquelle: Landkreis Ludwigslust-Parchim)
Mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren sowie 38 Polizeikräfte waren an dem Großeinsatz beteiligt. Die Notaufnahme konnte gegen 13 Uhr ihren Betrieb wieder aufnehmen. Auch die Facharztpraxen und die Radiologie sind weiterhin erreichbar. Lediglich der Herzkatheterbereich bleibt vorerst außer Betrieb.
Die Polizei schloss die Brandortaufnahme gegen 14:30 Uhr ab und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Parallel laufen Sicherungsarbeiten am beschädigten Dachstuhl, der mit einem Notdach geschützt werden soll.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Rostock / Landkreis Ludwigslust-Parchim

Kategorien:

Mecklenburg-Vorpommern
Feuerwehr

Nächster ❯

Ludwigslust – Ermittlungen zur Ursache des Brandes mit zwei Toten