München – Feuerwehr verhindert Absturz von 800-Kilo-Verkehrsschild
Redaktion Polizeiticker Deutschland
In der Nacht auf Dienstag, 21. Juli 2026, drohte in München ein rund 800 Kilogramm schweres Verkehrsschild nach einem Baggerunfall auf den Mittleren Ring zu stürzen. Die Feuerwehr sicherte und demontierte das Schild. Verletzt wurde niemand.
Um kurz vor drei Uhr morgens erreichte die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr München das Hilfeersuchen der Polizei. Zuvor war der Arm eines Baggers gegen das zirka 800 Kilogramm schwere Verkehrsschild auf der Landshuter Allee geprallt.
Das Schild wurde beim Zusammenstoß so schwer beschädigt, dass es nur noch an einer von drei Halterungen befestigt war. Mit einem Absturz musste jederzeit gerechnet werden. Nach der Verkehrsabsicherung durch die Polizei, forderte diese die Feuerwehr zur Sicherung und Demontage an.
Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr erkannten die Brisanz der Lage sehr schnell. Je länger die Bergungsarbeiten dauernd würden, desto größer die Staugefahr im später anstehenden Berufsverkehr. Umgehend wurde ein Wechsellader mit Kran und dem Modul "Schweres Heben" an die Einsatzstelle beordert.
Das Verkehrszeichen wurde mit Anschlagketten gesichert und in Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden des Straßenunterhalts stromlos geschalten. Anschließend wurde die letzte Befestigung mit einem Winkelschleifer getrennt und das Schild sicher zu Boden gebracht.
Der Einsatz konnte für die Feuerwehr gegen kurz vor 5 Uhr beendet werden. Verletzt wurde zum Glück niemand. Zur Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle der Nachricht: Feuerwehr München