Nach Tod von Hubert Aiwanger – Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Der bayerische Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger wurde am 4. November 2026 tot in einem Hotel in Berlin-Mitte gefunden. Die genaue Todesursache wird weiter untersucht.
Der bayerische Wirtschaftsminister, stellvertretende Ministerpräsident und Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, ist im Alter von 55 Jahren gestorben.
Hubert Aiwanger im Hotel „Neuer Fritz“ gefunden
Aiwanger wurde tot im Hotel „Neuer Fritz“ an der Friedrichstraße 105 in Berlin-Mitte entdeckt.
Das Hotel liegt in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße und unweit des Friedrichstadt-Palasts. Das Zimmer des Politikers befand sich im dritten Stock .
Die Ermittlungsbehörden bestätigten den Fund in einem Hotelzimmer in Berlin-Mitte.
Politiker hatte Termin zur Eröffnung des Hauptstadtbüros abgesagt
Hubert Aiwanger hielt sich wegen der Eröffnung des neuen Hauptstadtbüros der Freien Wähler in Berlin auf. Der 55-Jährige erschien jedoch nicht zu der Veranstaltung.
Er soll sich zuvor gesundheitlich nicht wohlgefühlt und deshalb in seinem Hotelzimmer aufgehalten haben. Nachdem er offenbar nicht mehr erreichbar gewesen war, wurde nach ihm gesehen.
Am frühen Abend wurde der Politiker tot aufgefunden.
Die genaue Auffindesituation wurde von den Ermittlungsbehörden bislang nicht öffentlich beschrieben.
Staatsanwaltschaft und Mordkommission übernehmen Untersuchungen
Nach dem Leichenfund leiteten die Staatsanwaltschaft Berlin und die 6. Mordkommission des Landeskriminalamts Berlin ein Todesermittlungsverfahren ein. Die Generalstaatsanwaltschaft bestätigte dies am Mittwochabend in einer gemeinsamen Mitteilung mit der Polizei.
Ziel des Verfahrens ist es, die konkrete Todesursache und die Umstände des Todes zu klären sowie eine mögliche Beteiligung Dritter auszuschließen.
Obduktion ergibt keine Hinweise auf Fremdverschulden
Am Donnerstagvormittag, 5. November 2026, wurde der Leichnam des Politikers im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin obduziert.
Noch am selben Tag veröffentlichte die Generalstaatsanwaltschaft das vorläufige Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung.
Demnach fanden die Rechtsmediziner keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden. Damit liegen nach dem bisherigen Untersuchungsstand keine Hinweise darauf vor, dass Aiwangers Tod durch die Einwirkung einer anderen Person verursacht wurde.
Die Ermittlungsbehörden haben jedoch noch keine konkrete medizinische Todesursache bekannt gegeben.
Weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen stehen aus
Mit dem vorläufigen Obduktionsergebnis sind die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen.
Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Berlin stehen weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen an. Solche weiterführenden Untersuchungen können beispielsweise feingewebliche oder toxikologische Analysen umfassen.
Welche konkreten Untersuchungen im Fall Aiwanger noch durchgeführt werden und wann endgültige Ergebnisse vorliegen, teilte die Behörde bislang nicht mit.
Das Todesermittlungsverfahren dauert deshalb an.
Staatsanwaltschaft hält Einzelheiten zum Fund zurück
Zu den genauen Umständen, unter denen Hubert Aiwanger in seinem Hotelzimmer entdeckt wurde, veröffentlichten die Behörden bislang keine näheren Informationen.
Auch mögliche medizinische Beschwerden vor seinem Tod wurden von der Staatsanwaltschaft nicht näher erläutert.
Die Ermittler konzentrieren sich darauf, die Todesursache und den Ablauf des Geschehens anhand der rechtsmedizinischen Ergebnisse zu rekonstruieren.
Die bisherigen Erkenntnisse sprechen nicht für ein Fremdverschulden.