Neustadt am Rübenberge – Auto rast absichtlich in Menschengruppe
Redaktion Polizeiticker Deutschland
In Neustadt am Rübenberge fuhr ein BMW offenbar gezielt in eine Menschengruppe. Mindestens vier Menschen wurden verletzt. Polizisten schossen auf das Auto. Die Insassen flüchteten zu Fuß. Die Fahndung läuft.
In Neustadt am Rübenberge bei Hannover ist am späten Montagabend, 26. Oktober 2026, ein Auto offenbar gezielt in eine Menschengruppe gefahren. Mindestens vier Menschen wurden verletzt, einige davon schwer.
BMW fährt offenbar gezielt in Menschengruppe
Der Vorfall ereignete sich kurz vor Mitternacht im Stadtgebiet von Neustadt am Rübenberge.
Ein BMW fuhr in eine Gruppe von Menschen. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand gehen die Beamten davon aus, dass die Personen gezielt angefahren wurden.
Es gibt Hinweise darauf, dass sich die Beteiligten bereits vor der Tat kannten. Die Ermittler vermuten deshalb, dass sich der Angriff gegen bestimmte Personen richtete und nicht gegen zufällig anwesende Passanten.
Der genaue Ablauf und die Hintergründe sind jedoch noch ungeklärt.
Bei dem Vorfall wurden außerdem mehrere abgestellte Fahrzeuge beschädigt. An einigen Autos waren Reifen beschädigt und Heckscheiben zerstört.
Polizisten geben Schüsse auf das Fahrzeug ab
Zum Zeitpunkt des Vorfalls führten Polizeibeamte in der Nähe eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. Die Einsatzkräfte bemerkten das Geschehen und griffen unmittelbar ein.
Um den BMW zu stoppen, gaben die Beamten Schüsse auf das Fahrzeug ab.
Ob die Schüsse das Auto trafen oder ob Personen durch den Schusswaffeneinsatz verletzt wurden, ist bislang nicht bekannt.
Die Insassen ließen den Wagen zurück und flüchteten zu Fuß.
Wie viele Personen sich in dem BMW befanden und wer das Fahrzeug steuerte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Mindestens vier Verletzte nach dem Angriff
Bei dem Vorfall wurden mindestens vier Menschen verletzt. Einige von ihnen erlitten schwere Verletzungen.
Rettungskräfte versorgten die Betroffenen und brachten sie zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser. Nach den bisher vorliegenden Informationen besteht bei keinem der Verletzten Lebensgefahr.
Weitere Einzelheiten zu den Verletzungen und zum Alter der Betroffenen wurden zunächst nicht bekannt.
Großfahndung mit Hubschrauber und Polizeihund
Nach der Flucht der Tatverdächtigen leitete die Polizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein.
Zahlreiche Einsatzkräfte suchten nach den Flüchtigen. Dabei kamen auch ein Polizeihubschrauber und ein Polizeihund zum Einsatz.
Schwer bewaffnete Polizeibeamte sicherten den Tatort ab. Feuerwehr und Rettungskräfte waren ebenfalls mit einem größeren Aufgebot vor Ort.
Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt, damit die Ermittler Spuren sichern und den Tatablauf rekonstruieren konnten.
Die Fahndung blieb zunächst ohne Erfolg.
Polizei prüft Hintergründe und mögliche Beziehung zwischen Beteiligten
Die Ermittlungen konzentrieren sich insbesondere auf die Frage, weshalb der BMW in die Menschengruppe fuhr und welche Beziehung zwischen den Beteiligten bestand.
Nach ersten Erkenntnissen kannten sich die betroffenen Personen offenbar.
Ob ein vorausgegangener Streit oder ein anderer Konflikt Auslöser der Tat war, ist bislang nicht geklärt. Auch die genaue Zahl der Tatverdächtigen und ihre jeweiligen Tatbeiträge müssen noch ermittelt werden.
Die Spurensicherung und die Fahndung dauern an.