Pulheim – Landwirt bei Arbeitsunfall lebensgefährlich verletzt
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Ein Landwirt ist bei Feldarbeiten zwischen Pulheim-Ingendorf und Bergheim-Rheidt schwer verunglückt. Ersthelfer befreiten ihn und begannen mit der Wiederbelebung, anschließend wurde er per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.
Die Feuerwehr Pulheim wurde am Samstagmittag (29.08.) zu einem zwischen Pulheim-Ingendorf und Bergheim-Rheidt - im Randbereich des Windparks Rommerskirchen - schwer verunglückten Landwirt gerufen.
Landwirt unter landwirtschaftlichem Gerät eingeklemmt
Um 13:20 Uhr erreichte die Leitstelle des Rhein-Erft-Kreises ein Notruf, dass ein Landwirt bei seiner Feldarbeit bei einem Alleinunfall verunglückt war. Er war wohl unter das von einem Schlepper gezogene landwirtschaftliche Gerät geraten und darunter eingeklemmt worden.
Aufgrund dieser Meldung wurden neben einem Notarzt- und einem Rettungswagen sowohl die hauptamtliche Wache aus Pulheim als auch der Löschzug Stommeln und Pulheim zur Einsatzstelle entsandt.
Ersthelfer beginnen mit Wiederbelebung
Als die Einsatzkräfte unter Einsatzleitung von Brandoberinspektor Jan Löhr an der Einsatzstelle eintrafen, hatten Ersthelfer den lebensgefährlich verletzten Mann bereits befreit und mit der Wiederbelebung begonnen. Der Rettungsdienst führte die Maßnahmen mit Unterstützung der Feuerwehrkräfte intensiv weiter.
Im Laufe der Behandlung wurde noch ein Rettungshubschrauber aus Aachen angefordert, um den Patienten möglichst schonend in eine Spezialklinik zu transportieren. Die Kräfte kümmerten sich auch um die Familienangehörigen, die sich an der Unfallstelle eingefunden hatten.
Feuerwehr mit 14 Kräften im Einsatz
Die Feuerwehr, die nach der ersten Sichtung der Lage schon einen Teil der anrückenden Fahrzeuge abbestellen konnte, war mit insgesamt 14 Kräften und drei Fahrzeugen an der Einsatzstelle und konnte diese nach gut einer Stunde verlassen.