Regensburg – Schwerverletzter nach Geiselnahme in Bank verstorben
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Nach der Geiselnahme in einer Bankfiliale in Regensburg ist das zunächst lebensgefährlich verletzte Opfer im Krankenhaus gestorben. Der Großeinsatz der Polizei dauert weiter an.
Geiselnahme in Bankfiliale
In einer Bankfiliale in der Stromerstraße am Rennplatz-Zentrum (REZ) im Westen von Regensburg läuft seit dem Donnerstagnachmittag ein Großeinsatz der Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um eine Geiselnahme.
Der mutmaßlich männliche Täter soll gegen 14.50 Uhr die Filiale betreten haben und mehrere Personen festhalten. Nach bisherigen Erkenntnissen ist er mit einem Messer bewaffnet.
Mann bei Messerangriff tödlich verletzt
Nach derzeitigen Erkenntnissen griff der Täter einen Mann mit dem Messer an und verletzte ihn lebensgefährlich.
Einsatzkräfte hatten zwischenzeitlich Blickkontakt zu dem Verletzten, konnten jedoch zunächst nicht zu ihm vordringen, da die Einsatzlage dies nicht zuließ.
Später gelang es den Einsatzkräften, den Mann aus der Bank zu retten. Er wurde unter notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus gebracht, wo er wenig später seinen schweren Verletzungen erlag.
Polizei geht von mehreren Geiseln aus
Nach derzeitigem Stand geht die Polizei davon aus, dass sich mehrere Personen in der Bank befinden. Wie viele Menschen tatsächlich als Geiseln festgehalten werden, ist bislang nicht bekannt.
Ebenso gibt es derzeit keine Erkenntnisse zu möglichen Forderungen des Geiselnehmers oder zu dessen Motiv. Auch die Identität des Tatverdächtigen wurde bislang nicht bekanntgegeben.
Großaufgebot sichert Einsatzstelle
Die Polizei hat den Bereich rund um die Bankfiliale weiträumig abgesperrt. Zahlreiche Streifenwagen, Spezialeinsatzkräfte sowie ein Polizeihubschrauber sind im Einsatz.
Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich um das Rennplatz-Zentrum weiträumig zu meiden.
Die Einsatzlage dauert an.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Oberpfalz