Rhede – Zoll entdeckt mehr als drei Kilogramm Kokain im Auto
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Zöllner des Hauptzollamts Oldenburg entdeckten bei einer Kontrolle am Grenzübergang Rhede drei Kilo Kokain. (Bildquelle: Hauptzollamt Oldenburg)
Der Zoll hat bei einer Fahrzeugkontrolle in Rhede mehr als drei Kilogramm Kokain sichergestellt. Ein 30-jähriger Deutscher sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
Bei Kontrollen im Bereich des Grenzübergangs Rhede am 11. Mai 2026 entschieden sich Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Oldenburg, einen aus den Niederlanden kommenden Pkw zu kontrollieren.
Zu Beginn der Kontrolle gab der 30-jährige deutsche Staatsangehörige an, eine Wochenendtour nach Amsterdam gemacht zu haben. Die Frage nach verbotenen Gegenständen wie Betäubungsmitteln, Waffen oder größeren Bargeldmengen verneinte er. Nach Angaben der Beamten wirkte der Mann dabei jedoch nervös.
Aufgrund der Gesamtumstände entschlossen sich die Einsatzkräfte, den Fahrer und das Fahrzeug genauer zu überprüfen. Unter Mithilfe des Zollhundes „Duracell“ entdeckten die Beamten ein eingebautes Versteck im Fahrzeug.
Darin fanden die Zöllner drei szenetypisch verpackte Pakete. Die Überprüfung ergab, dass es sich um Kokain handelte. Insgesamt versuchte der 30-Jährige laut Zoll, rund 3,3 Kilogramm Kokain zu schmuggeln.
Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Das Rauschgift sowie das Tatfahrzeug wurden sichergestellt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück ordnete das Amtsgericht Papenburg Untersuchungshaft gegen den 30-Jährigen an.
Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen am Dienstsitz Nordhorn im Auftrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück.
Quelle: Hauptzollamt Oldenburg