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Ruhpolding – Mann bedroht Schaffner mit Messer bei Kontrolle

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Zwei uniformierte Polizisten gehen durch eine Unterführung. Im Hintergrund sind unscharf Passanten zu sehen.
Symbolbild (Bildquelle: Bundespolizeidirektion München)

Ein 28-jähriger Mann hat in einem Regionalzug bei Ruhpolding einen Schaffner mit einem Messer bedroht und damit einen Großeinsatz ausgelöst. Nach kurzer Flucht wurde der Tatverdächtige festgenommen. Drei Kinder wurden bei der panischen Flucht leicht verletzt.

Ein Mann hat am Mittwochmorgen in einem Regionalzug am Bahnhof Ruhpolding einen Schaffner während einer Fahrscheinkontrolle mit einem Messer bedroht und damit einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst.
Nach bisherigen Erkenntnissen ging der Notruf gegen 07:00 Uhr ein. Im Zuge der Fahrscheinkontrolle zog der 28-Jährige ein Messer und bedrohte den Zugbegleiter. Das Geschehen verlagerte sich anschließend auf den Bahnsteig, wo der Mann zunächst zu Fuß flüchtete.
Im Zug und am Bahnhof befanden sich zahlreiche Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Schule. Viele von ihnen flüchteten aus Angst. Dabei erlitten drei Kinder leichte Verletzungen.
Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung wurde der Tatverdächtige wenig später im Bereich des Kurparks von Einsatzkräften gestellt. Nach Aufforderung ließ er das Messer fallen und wurde ohne Widerstand festgenommen.
Zur Betreuung der Betroffenen richtete die Polizei in der Turnhalle der Grundschule Ruhpolding eine Anlaufstelle ein. Dort wurden 43 Kinder und Jugendliche sowie 15 Erwachsene betreut.
Nach ersten Informationen handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen 28-jährigen afghanischen Asylbewerber. Eine offizielle Bestätigung der Bundespolizei zu seinem Aufenthaltsstatus liegt bislang nicht vor. Die weiteren Ermittlungen führt die Bundespolizei.
Quelle: Bundespolizei

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