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Trier – Mann verletzt Schwan und Nilgänse mit Armbrust

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Das Bild zeigt einen Schwanenkopf in Nahaufnahme. Wassertropfen sind auf dem Gefieder sichtbar. Der Hintergrund ist unscharf.
(Symbolbild) (Bildquelle: holgerkehl (CC0))

Nach monatelangen Ermittlungen hat die Polizei einen 43-jährigen Tatverdächtigen ermittelt, der am Moselufer zwischen Trier und Konz zahlreiche Nilgänse und einen Höckerschwan mit einer Armbrust verletzt haben soll. Bei einer Hausdurchsuchung wurden Beweismittel sichergestellt.

Am Moselufer zwischen Trier und Konz wurden der Polizei seit November 2025 zahlreiche verletzte Nilgänse und ein Höckerschwan gemeldet, die scheinbar mit einer Armbrust angeschossen worden waren. Die Polizei geht aktuell von mindestens 15 Taten aus, wobei bei einzelnen Taten auch mehrere Tiere verletzt wurden. Einige Tiere wurden tiermedizinisch versorgt und überlebten die Angriffe, andere mussten von ihrem Leiden erlöst werden.
Im Rahmen der über Monate intensiv geführten Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 43-jährigen Mann aus Konz. Am Dienstag, dem 9. Juni 2026, durchsuchte die Kriminalpolizei schließlich die Wohnung des Tatverdächtigen und stellte dabei verschiedene Beweismittel, unter anderem eine Armbrust und verschiedene Datenträger, sicher. Diese werden zurzeit ausgewertet. Dem Mann werden unter anderem Jagdwilderei und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sowie das Waffengesetz vorgeworfen. Die Ermittlungen zum Tatmotiv und den genauen Hintergründen dauern an.
Wer mutwillig Tiere tötet oder verletzt, macht sich strafbar. Jagdwilderei und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sind keine Bagatelldelikte: Je nach Tat ist im Regelstrafrahmen mit empfindlichen Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren zu rechnen.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Trier

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