Velbert – 61-Jähriger bei Messerangriff lebensgefährlich verletzt
Redaktion Polizeiticker Deutschland
In der Innenstadt von Velbert ist am Donnerstagnachmittag ein 61-jähriger Mann durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Zuvor soll der mutmaßliche Angreifer einen Mann in einem Dönerladen attackiert. Die Polizei nahm einen 30-jährigen Syrer kurz nach der Tat fest.
In Velbert ist am Donnerstag (8. Oktober 2026) gegen 16 Uhr ein 61 Jahre alter Mann angegriffen und mit einem Messer lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen, einen 30-jährigen Syrer, kurz darauf festnehmen.
Tatverdächtiger soll zuvor Mann in Dönerladen angegriffen haben
Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse hatte der 30-Jährige zuvor in einem Dönerladen bereits einen Mann körperlich angegriffen, der hierbei jedoch nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt wurde.
Anschließend flüchtete der Angreifer zu Fuß in Richtung eines Kaufhauses an der Friedrichstraße. Hierbei soll er weitere Passanten angeschrien und bedroht haben.
Messerangriff an einer Apotheke
An einer Apotheke an dem Kaufhaus an der Friedrichstraße soll er dann auf den 61-Jährigen eingestochen haben.
Der Velberter wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und dort operiert. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Polizei nimmt 30-Jährigen widerstandslos fest
Zahlreiche Passanten hatten in der Zwischenzeit die Polizei alarmiert.
Diese konnte den Tatverdächtigen, einen 30 Jahre alten Syrer, wenige Minuten später im Umfeld antreffen und ihn widerstandslos festnehmen.
Motiv der Messerattacke noch unklar
Die Hintergründe sowie das Motiv der Tat sind noch völlig unklar und Gegenstand der Ermittlungen.
Die Ermittler prüfen unter anderem, ob Alkohol oder Drogen eine Rolle gespielt haben könnten. Auch ein möglicher extremistischer Hintergrund sei zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht ausgeschlossen worden.
Gesicherte Erkenntnisse zu einem Tatmotiv liegen bislang nicht vor.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Mettmann / Redaktion