Vetschau – 9-jähriges Mädchen nach Badeunfall verstorben
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Ein neunjähriges Mädchen aus einer Berliner Schülergruppe ist an den Folgen eines Badeunfalls in Vetschau gestorben. Rettungsschwimmer reanimierten die Neunjährige, die zunächst wieder zu Bewusstsein kam, später jedoch trotz intensivmedizinischer Behandlung im Krankenhaus starb.
Am Montag wurde der Polizei durch das Krankenhaus mitgeteilt, dass das neunjährige Mädchen, das am Mittwoch, dem 5. August 2026, nach einem Badeunfall in Vetschau reanimiert werden musste, trotz intensivmedizinischer Betreuung an den Unfallfolgen verstorben ist.
Ausgangsmeldung vom 6. August 2026:
Rettungskräfte und Polizei wurden am Mittwoch um 15:00 Uhr zur Reptener Chaussee gerufen, da es dort zu einem Badeunfall gekommen war.
Das Mädchen hielt sich im Rahmen eines Ferienausflugs mit einer Berliner Schülergruppe im Freibad in Vetschau auf.
Die Rettungsschwimmer hatten das neunjährige Kind bewusstlos auf der Wasseroberfläche bemerkt und sofort mit den Rettungsmaßnahmen begonnen. Dank umgehender Reanimierung, die wenig später von Rettungssanitätern übernommen wurde, konnte das Mädchen zunächst wieder zu Bewusstsein gebracht werden.
Anschließend wurde die Neunjährige zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht und dort intensivmedizinisch betreut. Am Montag teilte das Krankenhaus der Polizei mit, dass das Mädchen an den Folgen des Badeunfalls verstorben ist.
Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen und Angaben des Freibadbetreibers soll kein klassischer Ertrinkungsunfall, sondern ein medizinischer Notfall vorgelegen haben. Das Mädchen soll bei sehr hohen Temperaturen aufgeheizt gewesen und ohne vorherige Abkühlung direkt ins Becken gesprungen sein. In diesem Zusammenhang soll es zu einem plötzlichen Kreislaufstillstand gekommen sein.
Die Betreuer des Kindes verständigten nach dem Unfall die Familienangehörigen.
Zur Absicherung des Rettungseinsatzes wurde das Freibad für das Publikum geräumt. Der Badebetrieb wurde bis zum Abend nicht wieder freigegeben.
Unmittelbar nach Bekanntwerden des Einsatzes kamen ehrenamtliche Notfallseelsorger zum Einsatz. Sie betreuten sowohl die Berliner Schülergruppe als auch die beteiligten Rettungskräfte.
Die Polizei warnte in diesem Zusammenhang vor den Gefahren eines unüberlegten Sprungs ins kalte Wasser bei aufgeheiztem Körper. Zudem appellierte sie an Eltern, mit ihren Kindern das richtige Verhalten im und am Wasser zu trainieren. Eine bestandene Schwimmprüfung sei keine Garantie für einen unfallfreien Badeausflug. Kinder sollten auch in diesem Alter beim Baden nicht aus den Augen gelassen werden.
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