Wilgartswiesen – Zwei Schwerverletzte nach frontaler Kollision
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Auf der B10 zwischen Wilgartswiesen und Hauenstein sind ein Suzuki und ein Hyundai frontal zusammengestoßen. Beide Autofahrer wurden schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz, die Bundesstraße blieb mehrere Stunden gesperrt.
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 10 zwischen Wilgartswiesen und Hauenstein sind am Freitagabend, 30. Oktober 2026, zwei Menschen schwer verletzt worden.
Der Unfall ereignete sich gegen 21.27 Uhr im dreispurigen Streckenabschnitt zwischen dem Rastplatz Wilgartswiesen und Hauenstein.
Suzuki gerät auf Gegenfahrbahn
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war eine 60-jährige Autofahrerin mit ihrem Suzuki auf der B10 von Landau in Richtung Pirmasens unterwegs.
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet die Frau mit ihrem Wagen auf die Gegenfahrbahn.
Dort kollidierte sie frontal mit einem entgegenkommenden Hyundai, an dessen Steuer ein 29-jähriger Mann saß.
Beide Fahrer erlitten bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen. Weitere Personen befanden sich nicht in den Fahrzeugen.
Rettungshubschrauber im Einsatz
Nach dem Unfall rückten Rettungskräfte zur Bundesstraße aus, um die beiden Schwerverletzten medizinisch zu versorgen. Auch ein Rettungshubschrauber wurde eingesetzt.
Die 60-jährige Frau und der 29-jährige Mann wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Nähere Angaben zum Gesundheitszustand der beiden Verletzten machte die Polizei zunächst nicht.
Beide Autos erleiden Totalschaden
Durch den heftigen Frontalzusammenstoß wurden sowohl der Suzuki als auch der Hyundai erheblich beschädigt.
An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtsachschaden auf rund 40.000 Euro.
B10 mehrere Stunden gesperrt
Für die Rettungsmaßnahmen, die Bergung der Fahrzeuge und die Unfallaufnahme musste die Bundesstraße 10 vollständig gesperrt werden.
Die Sperrung dauerte mehrere Stunden. Erst gegen 1.40 Uhr am Samstagmorgen konnte die Strecke teilweise wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Warum die 60-jährige Autofahrerin auf die Gegenfahrbahn geriet, ist weiterhin Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeiinspektion Dahn