Internationaler Investment-Betrug – Callcenter-Netzwerk zerschlagen
Ein international tätiges Betrugsnetzwerk, das mit falschen Investmentangeboten Millionen erbeutete, ist nach zweijährigen Ermittlungen zerschlagen worden.
Ein international tätiges Betrugsnetzwerk, das mit falschen Investmentangeboten Millionen erbeutete, ist nach zweijährigen Ermittlungen zerschlagen worden.
24.04.2023 - Die Schadenssumme des Kryptowährungsbetrugs, bei dem Anlegerinnen und Anleger weltweit um knapp 200 Millionen Euro betrogen wurden, hat mittlerweile schwindelerregende Ausmaße angenommen.
Die Landeszentralstelle Cybercrime der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und die Kriminalinspektion Mayen des Polizeipräsidiums Koblenz führen seit Mai 2019 ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen eine international agierende Bande von Betrügern.
Bereits im Januar dieses Jahres war es vermeintlichen Anlagevermittlern gelungen, Anleger durch Versprechen auf traumhafte und sichere Gewinne im großen Stil um deren Vermögen zu bringen. Trotz intensiver Präventionsmaßnahmen schlugen diese nun erneut zu und ergaunerten in der vergangenen Woche bei bislang sieben bekannten Fällen im Großraum Karlsruhe rund eine halbe Million Euro. Allein bei einem Anleger erbeuteten die Täter rund 230.000 Euro.
"Sag Mama und Papa nichts!" Daran hielt sich der vermeintliche Onkel und händigte einem Abholer in der vergangenen Woche zweimal eine hohe fünfstellige Summe zum Kauf eines Hauses aus. Als er dem Bruder Tage später doch davon erzählte, fiel der aus allen Wolken. Der echte Neffe war es jedenfalls nicht, der den Geldabholer schickte. Der Senior erstattete Anzeige bei der Polizei.