Fürstenwalde – Drei Verletzte und schwere Schäden durch Tornado
Ein bestätigter Tornado hat in Fürstenwalde/Spree schwere Schäden angerichtet. Drei Menschen wurden verletzt, zahlreiche Bäume entwurzelt und mehrere Gebäude sowie Fahrzeuge beschädigt.
Die Löscheinheiten Volmarstein und Grundschöttel mussten am gestrigen Freitag um 15:08 Uhr zu einem umgestürzten Baum auf der Hagener Straße ausrücken.
Ein 62-jähriger Mann wurde schwer verletzt, als am Montag, 15. April, gegen kurz vor 17 Uhr auf der Myllendonker Straße an der Grenze zum Rhein-Kreis Neuss ein etwa 20 Meter großer Baum auf sein Auto stürzte. Zum Unfallzeitpunkt stürmte und regnete es stark.
Am Freitagmorgen gegen 4:15 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck mit dem Stichwort "Sturmschaden" an die Einsatzstelle "Zum Elsenberg" gerufen.
Bis 13.30 Uhr haben sich im Bereich Edenkoben sechs Glatteisunfälle ereignet.
Aufgrund der bestehenden Eisschicht und der daraus resultierende Gefährlichkeit der Strecke, wird die A5 zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord und Baden-Baden in der nächsten Zeit bis auf weiteres in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Vorbereitungsmaßnahmen hierzu werden aktuell getroffen.
Seit Beginn der Schneefälle kam es im Landkreis bisher zu sechs Unfällen durch Schnee- und Eisglätte.
Von Freitagnachmittag bis in die Samstagmorgenstunden hat ein verheerendes Unwetter durch weite Teile Schleswig-Holsteins gewütet und erhebliche Schäden verursacht. Die Unwetterfront forderte zudem ein Menschenleben.
Gestern am 07.06.2023 wurde in der PI Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Auto in der Ahr gemeldet. Durch die Einsatzkräfte vor Ort kann festgestellt werden, dass das Auto vermutlich ein Überbleibsel der Flut 2021 ist. Gemeinsam mit der Feuerwehr Bad Neuenahr wird das Fahrzeug geborgen.
Auch der Detmolder Norden ist von schweren Regenfällen, Überschwemmungen und Stromausfällen betroffen. In der Grundschule Klüt wurde eine Notunterkunft eingerichtet.
Schwere Regenfälle sorgen für Überschwemmungen in Norditalien. Regionen wie Faenza, Riccione, Rimini und Cesane sind von den Unwettern betroffen. Rund 900 Menschen mussten evakuiert werden.